LIFESTYLE

5 Things that rocked my world in February

anna frost fashionpuppe

Ich klinge jetzt vermutlich wie so eine typische Mutter, aber ich muss es einfach sagen: Hast du ein Kind, dann merkst du erst, wie schnell die Zeit vergeht! Und war nicht gestern noch alles noch irgendwie anders? Ab und an mal inne halten, kurz nachdenken und mal kurz niederschreiben, was einem gerade durch den Kopf geht – dafür sollten wir uns mehr Zeit nehmen. Ein Kind entschleunigt ungemein und ich habe in kurzer Zeit gelernt, mit der wenigen Zeit, die ich teilweise nur für mich habe, effektiv klar zu kommen. Um das Denken in Wachstumsschüben oder Lebenswochen mal beiseite zu schieben und zu alten Gewohnheiten und Gedanken für Fashionpuppe zurück zu kommen, starte ich eine neue Themenreihe, um ein paar Gedanken und Ereignisse einzusortieren. Nicht in Romanen oder Kolumnen, sondern eher knapp. 5 Things that rocked my world – jeden Monat sollen hier Dinge, Sachen, Ereignisse und Menschen niedergeschrieben werden, die irgendwie eine Rolle gespielt haben (oder es noch immer tun), mich beschäftigt haben oder auch einfach nur erwähnenswert sind und vielleicht nirgendwo anders reinpassen. Eben ein etwas anderes Recap des vergangenen Monats, vielleicht mit weniger Konsum, dafür mehr Gedanken und Feststellungen. Ich bin gespannt, wohin das führen wird, lasse mich da treiben und wie viel mehr ihr auch vielleicht über mich erfahren werdet…

Ihr seid übrigens jeder Zeit dazu eingeladen, die Idee für euren Blog zu übernehmen oder mir in den Kommentaren eure Gedanken zu notieren.

anna frost fashionpuppe blog1.  Ich stellte fest: Tapeten anbringen ist was für Profis. Unser Esszimmer soll an einer Wand tapeziert werden und in einem Anfall von Wahnsinnigkeit kaufte ich Kleister und wollte es zusammen mit Jakob selbst machen. Während Emma Mittagsschlaf macht. Haha! Nunja… Es war Horror! Vor allem bei einer Altbauwand. Ende vom Lied: Eine Rolle Tapete hinüber und an der Wand kleben zwei Bahnen Kleister. Es sieht bescheiden aus… Die Suche nach jemandem, der uns die Wand tapeziert, läuft noch und der Drang nach Veränderungen in Casa Frost ist so groß, wie nie zuvor.

2. Es wird mir immer wieder bewusst, wie sehr ich meine Freundinnen brauche und wie wichtig eine Girlsnight ohne Baby ist. Wer 24/7 Baby, Haushalt, Job und Leben jonglieren muss, weiss Freundinnen die einen in jeder Situation unterstützen, sehr zu schätzen. Und ein ganzer Abend babyfrei ist wahnsinnig toll! So geschehen letztes Wochenende mit leckerem Essen beim Griechen und zu lauten Gesprächen in und vor der Bar bis fast zum Morgengrauen. Man weiss solche Abende mehr zu schätzen, wenn man sie lange nicht mehr hatte.

3. Einem wird erst bewusst, wie sehr man sich vielleicht verändert und weiterentwickelt hat, wenn man auf Leute aus seiner Vergangenheit trifft, welche man einen längeren Zeitraum, vielleicht ein oder zwei Jahre, nicht gesehen hat. Meine Eltern und meine Großmutter kamen letztes Wochenende zu Besuch und mir wurde da doch bewusst, dass ich definitiv erwachsen geworden bin. Vielleicht auch erst in den letzten Wochen… Ganz erwachsen bin ich nämlich ein Fan von Routinen und festen Abläufen geworden. Zum einen, weil ich ja in Zeitfenstern arbeite (Arbeiten, wenn das Baby schläft), zum Anderen weil eine feste Routine Babyfrost und mir hilft, den Tag zu planen. Wäre früher so gar nicht mein Fall gewesen… YOLO!!

4. Ich setze Prioritäten anders. Und das ohne Ansage. Ich bräuchte (wirklich!!! Da einiges nicht mehr passt) neue Kleider und kaufe statt dessen Kleider für Emma. Sie braucht die auch, weil sie gerade aus ersten Kleidern rauswächst. Aber das Kind geht vor und ich habe gar kein Problem damit, bzw. mache mir kaum Gedanken dazu. Und das wird mir soeben erst bewusst…

5. Ich bräuchte mal einen ganzen Tag Zeit, um in meinem Kleiderschrank auszusortieren, neu zu ordnen und eine Bestandsaufnahme zu machen. Derzeit werde ich beinahe wahnsinnig, weil ich der Lage nicht mehr Herr werde und das Chaos sich nach und nach ausbreitet. Aber die Zeit fehlt mir. Und mit Baby zwischen den Klamotten fängt man auch eher an zu spielen oder Fotos zu machen, als dass man wirklich produktiv ist.

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8 Comments

  • Reply
    verena
    4. März 2015 at 11:24

    Liebe Anna, meine Söhnchen sind fast 6 und bald 4 – also wir sind schon ein ganz kleines bisschen weiter als du Mamafrost ;-) Ich hab den Text mit einem Schmunzeln gelesen und erinnere mich noch soooo gut zurück als wäre es gestern. Meine fünf Dinge die den Februar gerockt haben:

    + ich bin das erste Mal alleine auf Urlaub gefahren – ja alleine, dh. ohne Kinder, so richtig mit Fernreise und allem Pipap! WOW – es war ein grenzwertiges Erlebnis!
    +ich hab mein Bett für mich zurück – endlich, endlich, endlich, scheint auch der Kleine (nach fast 4 Jahren) entschieden zu haben dass sein Bett gar nicht so uncool ist – zumindest einzelne Nächte lang! Was für ein Meilenstein.
    +ich darf wieder alleine duschen und aufs Klo gehen
    +Samstage sind zum ausschlafen da…naja zumindest bis 8 Uhr – Kinderkanal sei Dank
    +ich leiste mir eine Putzfee und es ist die bislang beste Investition des Jahres ;-)

  • Reply
    Lara
    4. März 2015 at 11:45

    Eine super schöne Idee, deine neue Reihe! Ich kann dir voll und ganz zustimmen, dass man „im Alltagsstress“ einfach zu oft „vergisst“ (wohl eher sich nicht bewusst die Zeit dafür nimmt., weil es ja immer „Wichtigeres“ zu tun gibt..) sich mal hinzusetzen und darüber Gedanken zu machen, wer oder was einen beschäftigt oder viel bedeutet. Dass du dich (und uns hihi) mit diesen Posts irgendwie dazu zwingst, das Leben mit all seinen Facetten zu bewundern finde ich großartig! Freue mich schon auf mehr :)
    Liebste Grüße!

  • Reply
    Bell
    4. März 2015 at 14:12

    haha, zu gut. Ich verfolge dich via Twitter schon immer voller Begeisterung.
    Du hast auf jeden fall sehr gut beschrieben, was jede Mutter kommentarlos abnicken würde.

    Freunde sind wirklich sehr wichtig. Bei uns ist es so, dass z.B. ein guter Freund auf unseren Mini aufpasst -wenn wir z.B. beim Training sind. Da es nur eine kleine Handvoll Menschen gibt, denen ich mein Kind anvertrauen würde.

    Wir haben damals im 7.Monat eine Wand im Kinderzimmer tapeziert. Es war ähnlich chaotisch. Hoffentlich findet ihr bald jemanden.

    Liebst,
    Bell

  • Reply
    akaTheBride
    4. März 2015 at 14:28

    Hach Anna, das ist wirklich eine schöne Themenreihe und tatsächlich eine gute Gelegenheit, um mal kurz innezuhalten. Hier meine 5 Dinge für den Februar:

    1. Dinge, die man tun möchte, muss man (sofern irgendwie möglich) sofort anpacken. Sonst vergehen aus dem Nichts 2 Jahre und man ist kein Stück weiter.

    2. Ein simpler Strauß frischer Blumen steigert das allgemeine Wohlbefinden ungemein.

    3. Einmal die Woche Steak-Night. Beste neu eingeführte Tradition ever.

    4. Freundschaften lassen sich auch im Stress und Chaos pflegen. Es ist zwar manchmal etwas anstrengender, lohnt sich aber.

    5. Sich über die kleinen Dingen im Leben freuen, wie z.B. über die aufgeplusterten Blaumeisen, die jeden Morgen auf unserem Balkon frühstücken.

  • Reply
    Anne von Frisch Verliebt
    5. März 2015 at 9:57

    Danke für deinen schönen Text. <3

    Ganz liebe Grüße
    Anne von Frisch Verliebt

    Ich freue mich über einen Besuch:
    http://www.frisch-verliebt.blogspot.de

  • Reply
    Lieblinge im Februar | Ruhrpottblog
    6. März 2015 at 14:22

    […] Blog! ;) Inspiriert dazu hat mich die fabelhafte Fashionpuppe, die auf ihrem Blog den Beitrag 5 things that rocked my world in february veröffentlicht hat. Ich hänge mich also hiermit an ihr Rockzipfelchen und erzähle euch, was mein […]

  • Reply
    5 things that rocked my life lately | liebeslieschen
    2. April 2015 at 12:17

    […] andere Blogger auch mal ihre 5 oder 10 Highlights der vergangenen Zeit darstellen, ob jetzt z.B. Anna Frost über die Veränderungen mit der Geburt ihrer Tochter schreibt oder andere über den letzten […]

  • Reply
    Alex
    2. April 2015 at 19:31

    Wow, schöne Blog Idee! Auch, wenn ich noch kein Kind habe (und auch nicht so schnell plane, eins zu bekommen), kann ich einige Punkte gut nachvollziehen! Vor allem das mit dem Kleiderschrank und der Zeit kommt mir sehr bekannt vor…und wenn man dann mal Zeit hätte, macht man doch lieber was anderes :D Und auch, dass Tapezieren schwieriger ist als man denkt haben mein Freund und ich gelernt…aber immerhin hängt die Tapete bei uns jetzt :)

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