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#FeelBeautifulFor

feelbeautifulfor

 

 

Ich finde meine Oberschenkel zu schwabbelig.
Und meine Knie sind auch ganz schön knubbelig.
Mein Hintern ist schon ziemlich präsent.
Ich habe Hände, wie eine alte Frau… ganz schrumpelig.
Ich finde meine Nase zu lang.
Ich hasse meine Zähne; sie sind schief und das Tragen der Zahnspange brachte im Endeffekt nix.

Ich könnte diese Liste ewig fortführen. Dinge, die ich nicht an mir mag, Dinge, die mich unsicher machen und weswegen ich mich einfach nicht schön in meiner Haut fühle. Mal vorsichtig die These aufgestellt: Ich denke, jeder Frau geht es ähnlich und sie hat diverse Dinge, die sie gerne an sich verändern würde. Sitzt eine Gruppe Frauen zusammen, geht es einem leichter über die Lippen ebensolche Dinge aufzuzählen, die einem an sich selbst nicht gefallen. Das eine oder andere: „Ach Quatsch! Du übertreibst! Guck dir mal meine Problemzone an!“ baut einen dann kurzweilig wieder auf, sitzt der Frust jedoch tief, bringt das alles nix.

Ich erinnere mich noch an den einen Tag, als meine Oma, meine Mutter und meine Tanten am Kaffeetisch saßen, es ging um Frisuren und Haare und eine meiner Tanten meinte in die Runde: „Wir Schwestern haben halt alle diesen vererbten Plattkopf. Hinten isset platt, da musste toupieren!“ Als meine Oma dann darauf sagte, dass ihre Töchter doch bekloppt seien und das nicht stimmt, wurde erwidert:“ Doch Mutti, du hast den auch! Deswegen drehe ich dir immer extra viele Lockenwickler am Hinterkopf ein!“.  Alle lachten und auch meine Cousine und ich mussten kichern. Meine Mutter drehte sich dann zu uns und sagte lachend zu ihr und mir: „Kichert nicht so! Ihr habt den Plattkopf auch!“

Ich hatte mich ehrlich gesagt nie großartig mit meinem Hinterkopf beschäftigt, zuhause jedoch hantierte ich mit mehreren Spiegeln herum und analysierte eben jenen wohl vererbten Plattkopf. Ab dem Zeitpunkt begann ich, mir den Hinterkopf leicht anzutoupieren.

Auch Sätze wie:“ Früher war ich auch so schlank wie du!“ suggerieren dir als Mädchen, dass deine Zeit in Skinny Jeans bald abgelaufen sein wird. Lieber jetzt schon auf Jogginghosen umsteigen? Wenn dein Vater dir jedoch sagt, dass du genau so, wie du bist, wunderschön bist, dann sagt er das, weil er dein Papa ist. Das ist der Job von Papas und deswegen zählt das nicht. Und wenn du dich dann im Spiegel betrachtest, fallen dir immer mehr Dinge auf, die ja eigentlich hätten schöner sein können…

Mütter, aber auch Frauen in der nahen (familiären) Umgebung, haben in ihrer Vorbildrolle einen direkten Einfluss auf das Selbstbewusstsein junger Mädchen, denn ihr Schönheitsempfinden – ob positiv oder negativ – übernehmen Mädchen häufig instinktiv. Deshalb möchte Dove Frauen dabei unterstützen, sich schön zu fühlen und dieses positive Gefühl auch an junge Mädchen in ihrem Leben weiterzugeben.  Sieben von zehn Mädchen spüren bereits Druck, schön sein zu müssen (Quelle: Dove Girls’ Self Esteem Research 2010 und 2013).

Es gibt genug sogenannte Schönheitsideale, die total verschoben sind. Topmodels haben selten ein Gramm Fett am Körper, sind trainiert, haben ausgeprägte Wangenknochen, wundervolle Haare – aber das ist ihr Job. Und für den schinden sie ihren Körper, rennen ins Fitnessstudio (auch wenn sie erzählen, sie seien ja von Natur aus so suuuuper schlank), machen Diäten. So, wie andere Schulungen, Workshops oder Fortbildungen für ihre Jobs machen. Und leider sind erfolgreiche Frauen, wie zum Beispiel Beyoncé nicht von Selbstzweifeln befreit, weswegen man doch immer wieder gephotoshoppte Fotos und Instagrams von ihr entlarvt. Völlig unnötig, in meinen Augen. Beobachtet man Trends im Internet, wo immer mehr Apps auftauchen, mit denen man sich porenfreie Haut zaubern kann (äh? Wieso das denn??), schlanker oder auch die Augen, Lippen und Brüste größer mogeln kann, frage ich mich ernsthaft, wo noch echte Frauen zu sehen sind bzw. wo dieses teilweise außerirdische Schönheitsideal herkommt. Warum fühlen wir uns nicht schön, so wie wir sind?

Als ich den Film zu Doves neuer Kampagne #FeelBeautifulFor sah, musste ich weinen. Mich hat der Film echt berührt, denn auch ich übernahm die negativen Schönheitsempfinden der Frauen in meiner Umgebung… Und die Frage, was wohl später Peanut von mir übernehmen wird, brachte mich zum Nachdenken.

//Mehr Infos zum Projekt von Dove für mehr Selbtswertgefühl erhaltet ihr hier (klick). //

 

Möchte ich, dass Peanut meine Wahrnehmung meines Körpers und meiner Schönheit übernimmt? Nein, auf keinen Fall! Sie wird später genug Selbstzweifel wegen allem Möglichen haben, aber doch bitte nicht, wegen ihres Körpers, wegen ihrer Schönheit! Sie wird wunderschön sein und Eigenschaften haben, die sie einmalig machen. Das traurige ist, dass wir uns selbst dies viel zu selten vor Augen halten. Jede von uns ist schön! Und jede von uns hat wunderbare Eigenschaften, die uns von anderen abheben. Jedoch scheint es dieses ungeschriebene Gesetz unter Frauen zu geben, dass man nicht selbstbewusst in einer Runde sagen kann, was man an sich richtig schön findet. Wann hat zuletzt eine Frau beim Mädelsabend mit Wein und einer Folge Sex and the City gesagt, dass sie ihre Knöchel nicht zu fett findet, um Riemchen Heels zu tragen? Wann hat zuletzt eine Frau in der Runde gesagt, dass sie sich sexy und attraktiv fühlt, auch wenn das Waxing schon wieder überfällig ist? Warum gelten diese Frauen, die mit sich im Reinen sind, als arrogant oder werden mit schiefen Blicken gestraft?

Schwanger zu sein, bringt deinen Körper, wie du ihn vorher kanntest, komplett aus dem Gleichgewicht. Alles wird größer. Alles! Und auch, wenn mich mein Atombusen anfangs nervte und ich mich über das neue Gewicht, Schmerzen durch Umbauarbeiten innerhalb meines Körpers hatte, finde ich ihn jetzt gar nicht mal so schlecht! Wenn ich daran denke, dass ich in letzter Zeit häufiger sagte, dass ich mich fett fühle, worauf hin Jakob sagte:“ Du bist nicht fett, du bist schwanger! Und siehst wunderbar aus!“, dann möchte ich mir nicht ausmalen, was das für einen Einfluss auf Peanuts Selbstwertgefühl gehabt hätte. Ich bin nicht fett. Nein, ich bin schwanger. Und natürlich passe ich zur Zeit nicht in meine Kleidchen, die ich vor einem Jahr um diese zeit trug. Dafür braucht man keinen Doktortitel, um das zu begreifen. Dennoch ist automatisch „Da passe ich nicht mehr rein“ gleichbedeutend mit „Ich bin fett“.

Ich mache sehr gerne Witze oder ironische Bemerkungen über mich selbst. Und wenn ich in der Umkleidekabine einen Lachkrampf kriege, weil ich mich im Spiegel sehe, vorne der Schwangerbauch, hinten der Hintern in der Luft und die Hose in der Nummer zu klein hängt irgendwo auf halb Acht auf Höhe der Knie und ich versuche, mich da in die Schwangerschaftsjeans zu quetschen, dann ist das genau die Art, die mich viele Situationen ganz entspannt sehen lässt. Ich sehe mich da also im Spiegel, stecke so halb in der Hose drin und denke mir nur:“ Was zum Henker versuchst du da? Dein „Fettarsch“ passt doch da auf keinen Fall rein. Das wusstest du vorher und dennoch stehst du jetzt hier, versuchst es und bist schon nass geschwitzt….“ In dem Moment musste ich lachen. Richtig herzlich lachen! Ich hätte am liebsten ein Foto von mir gemacht, um später noch einmal über mich selbst zu lachen! Aber da war es wieder, dieses „fett“. Versteht mich nicht falsch, so bin ich einfach. Und das mag ich. Ich bin direkt und nehme auch ungerne ein Blatt vor den Mund und mit mir selbst bin ich gerne besonders kritisch. Ich habe dann doch einen eher schwarzen Humor, gehe manchmal einen kleinen oder großen Schritt zu weit und mache gerne Witze über meine Trotteligkeit oder generell über mich. Und deswegen sagte / dachte ich auch „Fettarsch“ und nicht „Hintern“. Das ist mein Humor. Das macht mich aus. Und Humor in selbst den absurdesten oder beschissensten Momenten zu haben, ist in meinen Augen eine sehr gute Eigenschaft, die ich auch Peanut weitergeben möchte. Ich lache lieber über Dinge, als dass ich mich von ihnen runterziehen lasse! Und genau diese Eigenschaft färbt auch auf mein Schönheitsempfinden ab. Im Erwachsenenalter mehr, als damals als Jugendliche. Auch möchte ich Babyfrost weitergeben, dass sie schön ist, wie sie ist. Sie wird an sich das eine oder andere Makel finden, aber ich möchte ihr beibringen, wie sie das beste draus macht. Und besonders soll sie erkennen, was sie einzigartig und wunderschön macht!

Wenn Umkleidekabinen sprechen könnten, sie hätten so manch eine Story zu erzählen. Und ich glaube, in Umkleidekabinen ist schon so manch eine Frau innerlich zusammengebrochen, weil sie nicht mehr in die 38 passt, sondern ab diesem Moment eine Größe 40 braucht. Dass Schönheit nicht mit dem Größenschild eines Kleidungsstücks zusammenhängt, ist leider noch nicht in allen weiblichen Köpfen angekommen. Denke ich an meine Situation vorgestern in der Kabine zurück, dann auch nicht vollständig bei mir. Meine Tante zum Beispiel, mit dem platten Hinterkopf – ich weiss überhaupt nicht, welche Kleidergröße sie trägt, irgendeine große Größe. Das ist aber auch scheissegal, denn für mich ist sie eine der schönsten Frauen, die ich kenne. Und von ihr habe ich mir viele positive Dinge abgeschaut, wofür ihr ich wahnsinnig dankbar bin. Eine Frau, die sich schön fühlt und das auch zeigt. Wir Mädchen brauchen mehr solcher Frauen! Also will ich auch so eine Frau sein!

Love it, change it or leave it. In meinem Too much information Video habe ich dies als mein Motto genannt, denn genau diese Aussage trifft auf so viele Situationen in meinem Leben zu. Liebe es, ändere es oder lass es einfach sein. Ich finde mich ok. Weil ich ich ok bin. Nicht nur ich als Mensch, sonder auch was mein Empfinden meines Aussehens, meiner Schönheit angeht. Und das sollte jede Frau ganz selbstbewusst von sich sagen dürfen. Denn ich weiss, wenn ich etwas an meinen – in meinen Augen – schwabbeligen Oberschenkeln oder knubbeligen Knie ändern wollen würde, dann heißt es nicht „Abwarten und Tee trinken“, sondern „you better workout, bitch!“. Auch weiss ich, würde ich mit meinen schrumpeligen Händen zu einer Handleserin gehen, hätte sie 3 Stunden was für mich zu erzählen. Aber ich lasse mich lieber überraschen und weiss, dass offensichtlich jeder Weg, den ich einschlage, mehrere Abzweigungen hat. Was den vererbten platten Hinterkopf oder sogar meinen generell irgendwie kleinen Kopf angeht, ließ mich dies zu einer Haar-Volumen-Spezialistin werden.

Wenn man mit sich selbst ok ist, lernt man, seine vermeintlichen Makel zu mögen oder ihnen doch etwas Gutes abzugewinnen. Oder auch den Fokus auf das zu legen, was man von vornherein schön findet! Und eigentlich ist das ja der Punkt: Die Dinge hervorzuheben, die man an sich schön findet. Und ich möchte mich für meine Tochter schön fühlen, damit auch sie lernt, sich schön zu fühlen.

Macht euch mal Gedanken darüber, wann ihr zuletzt ganz selbstbewusst und laut gesagt habt, was ihr an euch mögt, was ihr an euch schön findet. Und da niemand den ersten Schritt machen will, fange ich an und sage ganz selbstbewusst, was ich an mir schön finde:

Mein „ziemlich präsenter Hintern“ sieht in engen Jeans ziemlich hot aus.

Ich mag die Farbe meiner Augen. Und in der Schwangerschaft ist das Grün sogar noch intensiver geworden.

Die Form meiner Fingernägel ist schön.

Ich habe auf der Oberlippe so einen kleinen Leberfleck, den man zwar nicht immer sieht, aber ich ganz niedlich finde.

Mein rechtes Ohr ist an der Außenseite ein wenig geribbelt, als hätte jemand mal da reingebissen. Hat keiner, wäre aber eine coole Story. Das macht mich einzigartig!

Ich finde meine Sommersprossen klasse!

Und jetzt ihr! Was findet ihr an euch schön, was möchtet ihr weitergeben und für wen möchtet ihr euch schön fühlen? 

 

 

Unter dem Motto #FeelBeautifulFor forderte Dove mich dazu auf, selbstbewusst für meine ganz eigene Schönheit einzutreten und zu zeigen, für wen ich mich schön fühle. Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Dove.

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14 Comments

  • Reply
    Kathi
    30. September 2014 at 15:41

    WOW! Ein unfassbar toller Blogpost – und auch dieses Video. Ich glaube, das sollt ich auch mal meiner Mama vorspielen – ein paar Dinge hab ich wohl auch von ihr so übernommen. Es ist ganz wichtig zu wissen was man an sich mag und, dass man noch viel hübscher wirkt wenn man diese Selbstsicherheit und die innere Schönheit mit einem Lächeln nach außen trägt :) Alles Gute für dich und Peanut – sie ist bestimmt so wunderschön wie ihre Mama <3

  • Reply
    Lara
    30. September 2014 at 16:46

    Ich bin sprachlos. Ich würde dir gerne einen ewig langen Kommentar hinterlassen, aber mir fehlen die Worte (und das kommt in der Tat eher selten vor).
    Grandios, Anna! Wirklich unglaublich. Dieser Post und das Video sollten in die Welt geschrieben werden.
    DANKE! <3

  • Reply
    Svenja
    30. September 2014 at 17:37

    Danke Anna…. ich sitze gerade in der Bahn und habe einen Kloß im Hals.

  • Reply
    Svenja
    30. September 2014 at 17:37

    Danke Anna…. ich sitze gerade in der Bahn und habe einen Kloß im Hals.

  • Reply
    Ines Jana
    30. September 2014 at 19:35

    Ein wundervoller Blogpost von Dir. Ich glaube, wir kennen das Alle. Ich mag meine blauen Augen, meinen Leberfleck , neben der Lippe, meine kleinen Füße und ( darf ich das sagen?) Meine Brüste. Vieles an mir mag ich nicht so, aber die kleine Größe, dünne Haare und bisschen zu viel auf den Rippen, sind für mich kein Grund, zu Verzweifeln.
    Ich habe schon die wunderschöne Tochter, die Du bald bekommst, und ehrlich, wenn gesagt wird, wir ähneln uns, bin ich ein wenig geschmeichelt.
    Für mich steht schon lange fest, dass jeder Mensch schön ist. Man muss es nur erkennen.

  • Reply
    muddelchen
    1. Oktober 2014 at 8:31

    Ich weiß schon, warum ich so gerne bei Dir lese :)) Du hast es wieder sehr gut auf den Punkt gebracht. Man selbst ist immer viel zu kritisch mit sich und es gibt wahrhaftig Wichtigeres im Leben als Äußerlichkeiten. Meine Selbstkritik-Liste ist auch ellenlang, aber es gibt auch bei mir solche und solche Tage. Was ich an manchen Tagen richtig krass finde, relativiert sich spätestens immer dann, wenn ich irgendwo eine Frau sehe, wo ich finde, dass mein vermeintliches „Problem“ bei ihr noch gravierender ist. Dann bin ich dankbar und sage mir, hör auf so rumzujammern. Das hilft IMMER. Was ich an mir mag? Mmh, ich mag meine grünen Augen, meine Größe (1,77 und ich bin FROH darüber!), meine langen Beine und am meisten mag ich, dass mein Gesicht harmonisch wirkt, also eher unauffällig, von wegen, nichts ist darin zu groß, wie die Nase, der Mund usw. – Ich denke, Du wirst Deinem Kind schon die richtigen Werte im Leben vermitteln können. Das Wichtigste ist immer, dass Kinder unbefangen an alles herangehen. Irgendwann haben sie als junge Menschen auch Phasen, wo sie ihre Äußerlichkeiten anzweifeln, selbst, wenn es nichts anzuzweifeln gibt. Das gehört ja zur Entwicklung dazu. Letztlich ist das Allerwichtigste, dass man hoffentlich gesund ist und bleibt. Ein noch so schönes Äußeres nützt überhaupt nichts, wenn man eine unheilbare oder schwere Krankheit hat. Liebe Grüße an Dich!

  • Reply
    Jenny
    1. Oktober 2014 at 14:35

    Toller Text und bei dem Video musste ich auch fast weinen. In meiner Familie mütterlicherseits hieß es immer, wie Frauen haben alle die typischen Pöbbel-Oberschenkel. Pöbbel ist der Mädchenname meiner Mutter und diese speziellen Oberschenkel meinten schlicht sehr dicke und wabbelige Schenkel. Ich sah meine Tanten an und es grauste mir. Meine Cousine war auch eher kräftig gebaut und trug immer zwei Hosengrößen größer als ich. Sie war aber sehr hübsch und eben weiblich. Trotzdem hatte sich in meinen Kopf gebrannt: Du musst diese Schenkel im Zaum halten, sonst siehst du bald auch so aus. Ich habe meine Schenkel gehasst. Ich weiß nicht warum, aber seit gut einem Jahr ändert sich diese Wahrnehmung. Ich ziehe Röcke an und denke manchmal „in der Jeans sehen deine Beine aber schön dünn aus“. Und ich habe noch nie schlechtes Feedback bekommen. Manchmal ärgere ich mich, dass ich mich so lang hab verunsichern lassen.
    Vor kurzem habe ich außerdem ein Video von mir gesehen, auf dem ich 19 bin. Ich war so deprimiert, weil ich da so viel besser aussah. Dabei habe ich mich gar nicht so stark verändert. Aber ganz ehrlich: dieses Mädchen hat nichts mit mir heute zu tun. Ich bin sehr froh darüber, wer ich bin. Und ich bin mehr als ein paar Lachfalten um die Augen und dünnes Haar.
    Wir sollten uns mehr wie gute Freundinnen behandeln.
    Ich finde es toll, über welche Dinge du dir so Gedanken machst hinsichtlich Peanut und bin sicher, sie hat die besten Vorraussetzungen!

  • Reply
    Laura Stern
    2. Oktober 2014 at 7:31

    Tolle Kampagne!

    „I like my face because it’s smiley“ – wie süß!!!

    Ich mag an mir meine Sommersprossen und meinen Po.

    • Reply
      Anna
      6. Oktober 2014 at 11:23

      Toller Text !

  • Reply
    Franziska
    2. Oktober 2014 at 13:31

    Liebe Anna,
    das hast du sehr schön und ehrlich geschrieben…Du hast aber wirklich keinen Grund zu meckern….Ich finde deine Augen(farbe), langen Wimpern, Haare/ Haarfarbe und deine Sommersprossen richtig schön…Ich z. B. wollte immer Sommersprossen haben….Aber ich will nicht meckern….
    Was ich an mir mag? Meine Haarfarbe, meine Haut, meine Augen(farbe)….an den ganzen Rest muss ich noch ein bißchen arbeiten…;-)
    Bleib genauso wie du bist – denn so bist du genau richtig!!!
    LG
    Franziska

  • Reply
    Jo
    5. Oktober 2014 at 17:34

    Irgendwann, als ich meine Tochter abgestillt hatte, berührte ich meine Brüste. Sie waren, so ist das nun mal, nicht mehr das, was sie vorher gewesen waren: schlaffer, weicher, kleiner. Doch überraschenderweise war ich in diesem Moment nicht deprimiert. Denn genau diese Brüste erinnerten mich an die Brüste meiner Mutter, die einer erwachsenen Frau, die ich immer wunderschön fand. Nun bin ich auch so eine Frau, die ein Kind auf die Welt gebracht und ernährt hat. Wenn einen das nicht schön macht – was dann?

  • Reply
    Cara
    5. Oktober 2014 at 19:08

    Danke für diesen tollen Artikel!
    Wenn du dich selbst so als Haar-Volumen-Spezialistin bezeichnest, hättest du Lust deine Erfahrungen und Tipps in einem Blogpost zu bündeln? Grade weil du so viel Erfahrung mit unterschiedlichen Haarfarben und Haarlängen hast und auch mit durch Blondierungen stark strapazierten Haaren.

  • Reply
    teddyelfe
    7. Oktober 2014 at 12:22

    Hallo Anna,
    auch heute, ein paar Tage nachdem ich deinen Artikel entdeckt habe, bin ich immer noch sprachlos und unglaublich froh, dass du dieses Thema angesprochen hast. Bei mir ist es noch nicht so weit, dass ich selbst das an eine nächste Generation weiter gebe, aber ich weiß, dass ich viel von meinem Selbstwertgefühl und Empfinden von meiner Mutter geerbt habe, die leider immer krank war und das zu Beginn sehr auf mich gespiegelt hat. Mir sogar mal empfohlen hat, einen Mann zu suchen, der sich um mich kümmern kann, dass sei das Wichtigste, wo ich doch wohl später auch mal krank werden würde. Langsam arbeite ich mich da raus, auch mit Hilfe meines Mannes, den ich mir ausgesucht habe, weil ich ihn liebe und aus keinem anderen Grund. Aber ich finde es einfach so unglaublich wichtig, dieses Thema anzusprechen, mit sich selbst im Reinen und glücklich zu sein. Ich hoffe, dass viele Frauen diesen Artikel lesen und viele Frauen diesen Artikel beherzigen. Danke, dass du ihn geschrieben hast.
    Lieben Gruß, Anna

  • Reply
    Julia
    9. Oktober 2014 at 14:57

    Das hier habe ich gerade noch dazu gefunden und musste an diesen Artikel denken: http://www.beautyredefined.net/to-the-mom-who-taught-me-everything-a-body-image-breakthrough/

    Ich freu mich, dass du vorhast, Peanut nichts als Liebe für deinen (und ihren) Körper (der immerhin sie hervorgebracht hat) beizubringen <3

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