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Wer in den nächsten Monaten in Den Haag ist, muss unbedingt die Ausstellung „Chanel – die Legende“ im Gemeentemuseum besuchen. Wer es nicht nach Holland schafft, kann sich die Ausstellung ab Frühling 2014 in Hamburg ansehen.
Little Black Dress , das Chanel-Kostüm und Chanel No. 5 – alles noch immer Begriffe, die im heutigen Fashion Wortschatz zu finden sind. Die Designs von Gabrielle “ Coco “ Chanel (1883-1971) revolutionierten die Art, wie sich Frauen im 20. Jahrhundert kleideten. Chanel stand für Eleganz, Stil und Bewegungsfreiheit. Ihre Entwürfe wurden Klassiker. Ihre Geschichte erinnert an die berühmte“ vom Tellerwäscher zum Millionär“ Story und hat die Menschen seit Generationen fasziniert. In der Ausstellung „Chanel – die Legende“ wird die faszinierende Geschichte von Coco Chanel und ihrem berühmte Modehaus erzählt: Von der Hutmacherausbildung, ihrer Liebe und Trauer, ihren ersten Entwürfen und Nachfolgern, wie zum Beispiel Karl Lagerfeld. Die Ausstellung umfasst eine Reihe von außergewöhnlichen und raren Exponaten, einschließlich original Chanel Designs der 1920er und 30er Jahre , Kostüme der 1960er und Unikaten für Marlene Dietrich , Romy Schneider und Königin Paola von Belgien.


Kein Label wird so oft kopiert, wie Chanel. Die begehrte Chanel ‚2 .55 ‚ Tasche ist immer noch eines der am häufigsten kopierte Handtaschen in der Welt . Coco selbst sah solche Imitationen jedoch als großes Kompliment. Je mehr Frauen ‚ à la Chanel ‚ gekleidet waren, desto stolzer war sie. Vom Wäscheschild, über die Muster und den Schnitt bis hin zu den Goldknöpfen und der CC Prägung – teilweise perfekt kopiert, andere Entwürfe sind nur „interpretiert“. Eine große Auswahl der Plagiate ist auch in der Ausstellung zu sehen.


“What do I wear in bed? Why, Chanel No. 5, of course”, sagte Marylin Monroe und verhalf dem Duft zu einem unglaublichen Bekanntheitsgrad.


Auch wenn in vielen Museen gilt „Nicht anfassen!“ heißt es hier #Chanelforeveryone ! In einem Photobooth darf man zwischen einer schwarzen und einer weißen Chanel Kastenjacke wählen und sich in dieses Vintagestück hüllen. Eine schöne Idee, besonders für Fashionvictims :-)


Ein weiteres interessantes Museum ist das Escher in het Paleis, welches dem Künstler und Grafiker M.C. Escher gewidmet ist. Escher setzte sich mit Architektur, Ornamentik, Landschaftszeichnungen, grafischen Techniken und Perspektive auseinander. Er schuf vor allem grafische Arbeiten und brachte es in den Techniken des Holzschnitts, des Holzstichs und der Lithografie zur technischen Perfektion. beschäftigen sich mit der Darstellung perspektivischer Unmöglichkeiten, optischer Täuschungen und multistabiler Wahrnehmungsphänomene. Man sieht Objekte oder Gebäude, die auf den ersten Blick natürlich zu sein scheinen, auf den zweiten aber vollkommen widersprüchlich sind. Euch dürften zum Beispiel seine Treppengrafiken oder auch die Metamorphosen bekannt sein. Fast alle seine Werke von 1898-1972 sind ausgestellt und auch hier ist teilweise anfassen und ausprobieren, sowie Perspektive verstehen und mit allen Sinnen begreifen angesagt.
Hier geht es zum ersten Teil.
Mit freundlicher Unterstützung des NBTC – Niederländisches Büro für Tourismus & Convention
All Pics: Fashionpuppe





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