Seien wir mal ehrlich, zum Frühaufsteher sind die wenigsten geboren. Natürlich gibt es viele denen es einfacher fällt, die vielleicht einfach einen leichten Schlaf haben oder denen 5-6 Stunden Schlaf genügt. Aber für viele ist der Snooze Button des Handyweckers die liebste Funktion und das Aufstehen vor 8 Uhr ein Kampf.
Ich bin Frühaufsteher. Und noch viel wichtiger: Ich bin es gerne. Ich muss es nicht unbedingt, denn ich muss nur an 3 Tagen in der Woche früh raus, trotzdem klingelt mein Wecker jeden Tag vor zwischen 6:30 und 7:30 Uhr. Natürlich gibt es auch bei mir Abende an denen ich ausgehe und dann den Wecker für den nächsten Morgen ausstelle, aber wenn das nicht der Fall ist bin ich um 8 Uhr morgens schon putzmunter und mit meinen ersten Aufgaben beschäftigt oder habe bereits Dinge erledigt.
Ich möchte gerne mit euch teilen, wie ihr zum Frühaufsteher werdet, ohne es zu hassen!
- Lerne den Morgen zu schätzen und zu lieben
Wieso willst du zum Frühaufsteher werden? Was gibt dir der Morgen? Ich stehe morgens gerne auf weil ich diese Ruhe liebe, zu sehen wie die Welt langsam erwacht und das Gefühl zu haben, alles tun und schaffen zu können an diesem Tag, weil er noch so frisch und jung ist. Warum magst du es morgens wach zu sein? Finde heraus warum genau du früh aufstehen willst und warum du den Morgen erleben willst, um so zu lernen ihn zu lieben und immer eine Motivation zu haben, aufzustehen! - Gewöhne dich Schritt für Schritt daran
Kein Meister ist vom Himmel gefallen – und wenn du immer Langschläfer warst wirst du nicht von heute auf morgen um 5:30 joggen gehen! Gewöhne dich über 1-2 Wochen an deinen neuen Aufstehrhythmus, um so auch nicht in alte Gewohnheiten zu verfallen. - Finde heraus, welche Aufweckmethode nachhaltig am besten bei dir funktioniert
Handywecker mit Sirene? Liebster Song? Tageslichtlampe? Handy an das Ende des Raums legen? Jeder wird gerne unterschiedlich geweckt. Natürlich wäre es mir am liebsten wenn mir jemand jeden Morgen Frühstück ans Bett bringen würde, aber an Wochentagen lässt mich auch ein sanfter Weckton gut wachwerden. - Schalte das Licht an
Gerade jetzt in der Jahreszeit, in welcher es morgens noch dunkel ist, fällt es schwer aufzustehen. Deswegen solltest du eine Sache direkt machen wenn dein Wecker klingelt: Licht anschalten! Knips deine Nachttischlampe an oder, falls in der Nähe des Betts vorhaben, direkt das Deckenlicht anschalten. Das Licht gibt dir direkt einen kleinen Kick und dein Körper versteht (hoffentlich) “Die Nacht ist jetzt vorbei!”. - stop snoozing!!!
Wirklich, drück nicht den snooze Button! So verführerisch er auch sein mag: Das Aufstehen wird danach nur noch schwerer. Stell die Snoozefunktion am besten ganz aus, dann kommst du gar nicht erst in Versuchung. - Habe ein Ritual
Wenn du ein Ritual entwickelst wird es irgendwann zur Gewohnheit und Gewohnheiten können wir (wortwörtlich) wie im Schlaf abwickeln. Wenn es erstmal zur Gewohnheit geworden ist wirst du diese ersten Schritte des Tages auch noch in tiefster Müdigkeit auf die Reihe bekommen, kannst aber sicher sein, dass du danach wach sein wirst! Du wirst dich bereits genug bewegt haben um deinen Körper und deinen Kopf realisieren zu lassen: wir sind jetzt wach. - Geh zeitig ins Bett
Ja, es mag offensichtlich klingen, ist aber wirklich wichtig. Denn natürlich ist man morgens müde und weniger motiviert aufzustehen, wenn es eine kurze Nacht war. Also mindestens 8 Stunden bevor du aufstehen musst mit Lichtern aus im Bett liegen und langsam auf das Einschlafen vorbereiten. - Leg dir Sachen raus
Häufig bleiben wir im Bett mit der Entschuldigung, dass wir ja eh noch überlegen müssen was wir anziehen, das muss man ja nicht vor dem Kleiderschrank machen, man kann dafür im warmen Bett bleiben… Und dann dreht man sich nochmal um und während man so grübelt schläft man doch nochmal kurz ein. Also: Sachen am Abend davor (und wenn es nur die Jogginghose ist) vorbereiten, dann kann so etwas auch nicht mehr passieren. - Ernährung
Gute Ernährung sorgt für besseren Schlaf. Wenn du es nicht schaffst den ganzen Tag auf deine Ernährung zu achten, dann schau wenigstens am Abend darauf dass du keine schwere Kost mehr zu dir nimmst. Die wird deine Schlafqualität nämlich erheblich verschlechtern. Lieber etwas leichtes essen oder einige Stunden vor dem Schlafengehen ganz aufs Essen verzichten. - Lass es zu wenn es wirklich nicht geht, aber auch nur dann
An manchen Tagen fällt das Aufwachen schwer, so richtig schwer. Nicht wie an anderen Tagen, an denen man sich einfach gerne nochmal einkuscheln würde, sondern wirklich schwer. Man hat eventuell eine anstrengende Woche hinter sich oder eine Erkältung kommt. In solchen Situationen sollte man sich selbst nicht zum Teufel schicken, nur weil man mal zwei Stunden länger im Bett bleibt. Hör auf deinen Körper und auf die Signale, die er dir gibt.
Und falls du einfach nur ein wenig müde bist weil du schlecht geschlafen hast, folgender Tipp: Trotzdem aufstehen und wenn man bis zum Mittag eine starke Müdigkeit verspürt dann nochmal für eine halbe Stunde (nicht länger!) hinlegen.


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