Ich gehöre zu den Menschen, die eigentlich erst Mittags, vielleicht auch am späten Vormittag richtig auf Touren kommen und Abends besonders produktiv sind. Ziemlich banane, denn das Arbeitsleben und damals auch die schulischen Aktivitäten finden eher morgens und vormittags statt. Auch ist das Tageslicht für Fotos meist in den späten Tagesstunden nicht mehr so pralle, weswegen ich mich mehr und mehr zu einer Morningperson umpolen möchte. Zu oft war ich, als das Tochterkind noch ein Baby war, früh morgens wach und habe es total genossen ganz entspannt in den Tag starten zu können. Angezogen zu sein, den ersten Kaffee intus und Frühstück für den Rest der Bande vorbereitet zu haben, bevor der Trubel richtig losgeht.
Eines meiner größten Schwierigkeiten, die eben dieses Vorhaben dezent torpedieren, ist, dass ich abends nicht so leicht mit dem Tag abschließen kann. Schnell hier noch dies und das erledigen, dann hält mich dieses eine doofe Spiel auf dem Smartphone noch wach und irgendwie lässt mich die eine Idee nicht los, die noch nicht finalisiert ist. Blick auf die Uhr – es ist schon nach 01:00. Mistekiste. Nagut, diese eine Instastory guck ich noch und dann… oh! Ein neues Youtubevide!
Man kennt das.
Das Problem ist jedoch: Kriegt man nicht genug Schlaf, rächt sich das früher oder später. Nicht nur mit Müdigkeit, sondern mit Konzentrationsschwäche, mangelnder Kreativität, die Haut wird fahl, der Stresspegel steigt und so weiter. Nicht cool, aber die empfohlenen 8 Stunden Schlaf zu bekommen, ist auch einfacher gesagt, als getan.
Leg das Handy weg!
Soviel zum Thema „leichter gesagt, als getan“. Aber das ist etwas, woran wir uns alle halten sollten. Normalerweise scrolle ich im Bett noch einmal durch alle Socials – gibt es noch offene Mentions oder Kommentare? News? Das Problem ist jedoch, dass so schnell mal eine Stunde vergeht, die wir eigentlich lääääängst schlafen wollten. Ich habe mir nun eine mehr oder weniger feste Zubettgehzeit festgelegt und versuche, das Handy bereits 20 Minuten vor dieser Zeit wegzulegen, um runterzufahren.
Bewahrt einen kühlen Kopf!
Die beste Schlafzimmertemperatur liegt zwischen 15°C und 18°C, also relativ kühl. „So gelingt es dem Körper, eingehüllt in eine Bettdecke welche die körpereigene Temperatur speichert, den optimalen Regenerationsprozess zu vollziehen.“
Abends eher leicht essen!
Mehr oder weniger ein no Brainer, wenn man sich überlegt, dass der Körper, bzw. unser Verdauungssystem bei einer üppigen Mahlzeit ordentlich zu tun hat, wodurch es uns schwer fallen wird, uns zu entspannen. Komplexe Kohlehydrate, wie zum Beispiel Reis, Nudeln oder Kartoffeln machen nicht nur müde, sie verkürzen auch ein wenig die Einschlafzeit, so heißt es. Ideal sind auch magerer Fisch, gegartes Gemüse oder Eintopf, solange er keine Hülsenfrüchte enthält. Auch ein warmer Grießbrei mit Zimt und Zucker ist nicht verkehrt. Solange es kein riesiger und fetter Braten ist :)
Vorsicht vor der Bettlektüre!
Ein gutes Buch ist gar nich so verkehrt, um im Bett langsam vom Tag Abschied zu nehmen. Jedoch solltet ihr vorsichtig sein: Wenn das Buch zu spannend oder gruselig ist, kann einen das auch wach halten, statt entspannt in den Schlaf zu begleiten. Ich erinnere mich noch an so manches Buch, was dann so fesselnd war, dass ich bis zum Morgengrauen las…


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