Allgemein

#aufAnfangbitte Neujahrshashtag 2020

„War der Tag nicht dein Freund, so war er zumindest dein Lehrer“.

2019 war für mich echt hart. Den symbolischen Cut für dieses Jahr brauche ich & er kommt gerade richtig. Schlussmachen mit dem letzten Jahr. Wir waren nicht die besten Freunde… Ja, ich hab einiges gelernt. Und zwar wie ich manches vielleicht nicht mehr machen werde.
2019… ich habe viel geweint, mich oft geärgert – vor allem über mich selbst, habe mich auf andere verlassen und bin nicht nur ein Mal mehr als enttäuscht worden, bin an eigenen Ansprüchen gescheitert, habe nicht auf mein Bauchgefühl gehört. Vor allem aber habe ich mich selbst erst vergessen, dann verloren & nun kurz vor dem Jahreswechsel die Scherben endlich wieder zusammengeklebt.

Ich brauche diesen Cut.

Abschließen & Veränderungen angehen.
2020 stehen Veränderungen an. Teilweise lange geplant, andere als lose Idee im Hinterkopf.
Nicht oft gebe ich konkret meine Pläne laut bekannt, stelle alles am Jahresanfang eher unter einen Hashtag, der das Jahr begleiten soll. Konkrete Pläne – vor allem nicht im Internet, denn das kramt gerne 8 Jahre alte Aussagen von dir aus der hintersten Schublade & reibt es dir unter die Nase. Ganz gleich, wie sich Situationen & Lebensumstände geändert haben 😅
Dieses Jahr gibt es sie. Und dieses Jahr erzähle ich sie!
#aufAnfangbitte beschreibt meine Pläne und Vorhaben für 2020 perfekt. Back to the Roots bei vielen Dingen. Zurück auf Anfang bei anderen. Kopf frei machen. Vergessen, was gestern war und ne Starten.

Im Januar werden wir, also Jakob & ich, das Experiment wagen & bis auf weiteres auf tierische Produkte verzichten. Wie weit wir kommen – mal sehen. In welche Ernährungsschublade wir passen werden? Keine Ahnung. Irgedwas zwischen Vegetarisch und Vegan. VeganCurious?
Seit Jahren nehme ich schon keine Molkereiprodukte mehr zu mir, bzw. greife beim Kochen, Backen, etc auf pflanzliche Alternativen zurück (bis auf Schmand – na, wer hat die Instastory gesehen?). Und seit meiner Indienreise ist der Fleischkonsum quasi bei Null.
Heute sind wir 13 Tage fleischlos und es fehlt mir nicht.
Und natürlich bin ich auch schon im Kaninchenloch (#downtherabbithole) gewesen und habe allerlei Dinge recherchiert und Rezepte notiert, die ich dringend ausprobieren muss oder bereits haben.
Aktuell brauchen wir noch die restlichen nicht-vegetarischen / nicht-veganen Produkte auf, denn es ist meiner Meinung nach alles andere als nachhaltig, diese Lebensmittel wegzuwerfen.
EIn weiteres Vorhaben ist unseren Konsum von „Single-use Plastic“ genauestens zu beobachten. Noch immer bin ich der Meinung, dass es Millionen Menschen braucht, die tun, was für sie möglich ist & jeder kleine Schritt zählt mehr, als eine Handvoll Menschen, die zu 100% alles richtig machen.

Es stehen 2020 viele Projekte an, die ich 2019 mit schwerem Herzen auf Eis legen musste. Viele Ideen & Dinge, denen ich Leben einhauchen wollte, aber erst einmal mich selbst wiederbeleben musste… Nein, nicht alles war Scheisse. Zum Beispiel schrieb ich mein Buch, welches im März 2020 in den Läden stehen wird. Mein eigener Shop ging an den Start und wird 2020 weiter ausgebaut.
Auch lies ich 16kg im letzten Jahr, gedenke meinen Körper weiter zu formen und werde mich dieses Jahr auch meinem Lipödem widmen.
Ja, nicht alles war schlecht. Aber das Jahr hat geschlaucht und ich freue mich auf ein neues. Ein neues Jahr voller neuer Energie, dem Zauber des Anfangs und dem Wissen um die Erfahrungen des vergangenen Jahres.
War das Jahr nicht dein Freund, dann zumindest dein Lehrer.
#aufAnfangBitte 

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.