BABY

Unsere Einschlafroutine

Wir sitzen bei Wein und gutem Essen zusammen, die Kinder sind bei den Papas und wir genießen nicht nur die kinderfreie Zeit, sondern finden auch mal Zeit über Themen zu quatschen, die nicht immer Raum finden. Diese Situation ist in der letzten Zeit öfter so passiert, entweder mehrere Kilometer von zuhause entfernt oder auch nur ein Stockwerk oder ein paar Straßen weiter. „Wie macht ihr das eigentlich mit dem Schlafen?“ ist die Frage, die ich oft gestellt bekomme und ich erzähle dann von unserer Einschlafroutine und dass Emma etwa 11 Stunden schläft. Und das ohne ferbern, schreien lassen, knuffen und buffen oder stundenlanges Spazierengehen. Emma wird um 20:00 ins Bett gelegt und schläft.

Nein, ich bin keine Hexe, wir sedieren unser Kind nicht und auch lassen wir keinen Schamanen kommen, der unser Kind salbt. Auch zahlen wir kein Geld für irgendwelche scheinbar für den Schlaf nötigen Accessoires oder stehen stundenlang in ihrem Zimmer und singen sie in den Schlaf. Wir haben eine Routine, die ich euch gerne erkläre, damit sie vielleicht auch bei euch funktioniert und euer Kind und auch ihr durchschlaft.

Disclaimer:
Folgende Einschlafroutine funktioniert bei uns. Das muss nicht heissen, dass sie automatisch auch bei euch funktioniert, kann aber. Die Erfolgsquote ist bisher doch recht groß. :) Trotzdem übernehme ich keine Verantwortung, wenn es nicht funktioniert, freue mich jedoch über jeden eurer Erfolge!! Jedes Kind ist anders, jede familiäre Situation ist anders – das wisst ihr Mamas und Papas nur zu gut, aber ich glaube, dass jedes Kind mit einer großen Portion Entspannung und Gelassenheit das Einschlafen lernen kann. 

Das ist unsere Einschlafroutine

schlafroutine einschlafen anna frost 1

Wir machen diese Einschlafroutine ohne Ausnahme jeden Abend. Auch Babysitter, die Emma ins Bett bringen, bekommen diese Routine aufgeschrieben und sollen sich daran halten. Diese Routine machen wir, seit Emma etwa sechs Monate alt ist und anfing, die Nächte nicht mehr gestillt werden zu müssen.

Wir drehen noch einmal auf und sagen dann Gute Nacht! 

Gegen 18:00 wird bei uns zu Abend gegessen. Das findet gemeinsam statt, entweder brav am Tisch oder unterwegs oder mit einer Knifte in der Hand beim gemeinsamen Spiel. Aber mit dem Abendessen wird bei uns das Ende des Tages eingeläutet. Etwa eine Stunde, bevor es ins Bett geht – Schlafenszeit ist bei uns 20:00 – drehen wir noch einmal richtig auf. Wir toben durch die Wohnung, spielen alle gemeinsam im Kinderzimmer, etc. Emma braucht das Toben, sie muss sich noch einmal richtig auspowern und den Raum und die Zeit kriegt sie auch. Außerdem nehmen wir uns alle noch einmal Zeit für sie, verbringen gemeinsam Zeit miteinander. Denn auch wenn ich von zuhause aus arbeite, habe ich nicht immer die Zeit zum Spielen, weswegen die Abendstunden für uns ganz wichtig sind!
Etwa um 19:30 Uhr wird laut gesagt, dass gleich Bettzeit ist. Was jetzt noch gespielt werden soll, soll gespielt werden. Wir haben das auch schon gemacht, da hat Emma vermutlich noch nicht ganz genau verstanden, was wir gesagt haben, aber sie hat es mit der Zeit gelernt und nun mit 18 Monaten weiss sie, was diese Worte bedeuten.
Etwa um 19:40 / 19:45 Uhr beginnen wir mit der eigentlichen Einschlafroutine. Wir beenden das Spiel, geben eventuell noch ein paar Minuten, denn ich bin kein Freund von abruptem Spielende und Rausreißen aus einer Situation. Aber dafür entwickelt man früher oder später ein Gefühl, ob noch 3-8 Minuten Spielzeit drin sind oder nicht.
Als erstes ziehen wir Emma um, die Windel wird gewechselt und der Schlafanzug angezogen.
Für mich war es von Anfang an die Zeit auf dem Wickeltisch immer eine sehr intime Zeit, die man mit dem Kind verbringt. Natürlich ein notwendiges Übel, denn eine potentielle Stinkewindel schlummert vor sich hin und droht die Nasennebenhöhlen zu verätzen, aber es ist noch immer ein intimer Moment, wenn das Kind dort entblößt auf dem Tischchen liegt. Natürlich ändert sich das mit dem Alter des Kindes und es ist mal eine ruhige Situation, mal eher ein Kampf, die Windel ans Kind zu tackern.
Danach geht es Zähneputzen. Emma bekam von uns einen kleinen IKEA Hocker, den ich Pink angemalt habe, um selbst ans Waschbecken heranzukommen und sich dort, wie wir Großen, die Zähne putzen kann. Zahnhygiene ist wichtig und das sollen die Kids schon früh für sich entdecken. „Selbermachen“ ist eh ab einem bestimmten Alter ein großes Thema, also helfen wir dabei! Zähneputzen ist bei uns kein Kampf, ich freue mich eher darüber, dass sie die Zahnbürste mittlerweile selbst in kleinen Putzbewegungen im Mund hin und her bewegt und manchmal lässt sie mich nachputzen, manchmal aber auch nicht. Das ist nicht schlimm, ich will da nichts erzwingen.
Gegen kurz vor 20:00 Uhr beginnt dann der wichtigste Teil der Routine: Wir sagen Gute Nacht!
Derjenige, der Emma ins Bett bringt, geht mit ihr auf dem Arm eine Runde durch die Wohnung und sagt großen, kleinen oder am Tag bespielten und wichtigen Objekten in der Wohnung mit entspannter Stimme Gute Nacht:

Gute Nacht großer Spiegel im Flur.
Gute Nacht kleiner runder Spiegel im Flur.
Gute Nacht Kühlschrank in der Küche.
Gute Nacht Backofen.
Gute Nacht Spülmaschine, die wir heute Abend noch ausgeräumt haben.
Gute Nacht Esstisch im Esszimmer.
Gute Nacht gemütliche Couch im Wohnzimmer.
Gute Nacht neuer Couchtisch, den wir vorhin gekauft haben.
Gute Nacht großer Fernseher.
Gute Nacht Dreirad.
Gute Nacht Kinderküche.
Gute Nacht Badezimmer.
Gute Nacht Elvis.
Gute Nacht Lucy.
Und wem sagen wir am Ende Gute Nacht? Genau, der Mama / dem Papa.
Gute Nacht Mama /Papa. 

Zu diesem Zeitpunkt stehen wir zu dritt vor ihrem Kinderzimmer, wer nicht mit ins Zimmer geht, gibt Emma noch einen dicken Kuss, sagt wie lieb er sie hat und wünscht Gute Nacht. Emma schiebt dann auf dem Arm die Tür zu und winkt. Ich mache die Tür dann komplett zu, gemeinsam ziehen wir die Vorhänge zu, schalten ihre Nachtlampe an, dann darf sie das Licht im Zimmer komplett ausschalten. Alles wird mit ruhiger Stimme kommentiert und angesagt: „Jetzt ziehen wir die Vorhänge zu, erst das linke Fenster, dann das rechte Fenster. Nun schalten wir dein Lämpchen ein. Und nun kannst du das Licht im Zimmer ausschalten.“ Früher bekam sie an der Stelle dann den Schlafsack angezogen. Mit ihren 18 Monaten schläft Emma jedoch schon mit einer Bettdecke, also entfällt der Part bei uns.
In ihrem Zimmer steht ein Sessel, auf dem das Halbfinale der Einschlafroutine nun stattfindet. Emma bekommt auf dem Stuhl in Stillposition noch eine Flasche mit warmer Milch (die sie aber aktuell mehr und mehr ablehnt, was auch nicht verkehrt ist, dahingehend sich aber unsere Routine ein wenig in Zukunft verändern wird). In dieser Position lässt es sich entspannt sitzen und man kann ihr mit ruhiger Stimme noch eine Geschichte erzählen. Mittlerweile kenne ich ein paar Geschichten auswendig, denke mir welche aus oder erzähle ihr einfach etwas vom Tag. Bücher vorlesen hat sich bei uns nicht unbedingt zum Einschlafen bewährt, da Emma Bücher zu sehr liebt und aktiv mitlesen will.

anna frost einschlafen einschlafroutine 2

3 Stufen des Einschlafens während der Einschlafroutine

An dieser Stelle gibt es drei Stufen, die du mit deinem Kind beim Erlernen der Einschlafroutine erlebst.

  1. Stufe – Dein Kind schläft auf deinem Arm ein und du kannst es schlafend ins Bett legen.
  2. Stufe – Dein Kind ist kurz vorm Einschlafen und du kannst es in sein Bett legen, damit es dort die dann seine Augen schließt und einschläft.
  3. Stufe – Dein Kind signalisiert dir, dass es schlafen will, zeigt eventuell auf sein Bett. Du kannst es im wachen Zustand ins Bett legen und es schläft von ganz alleine ein.

Mir war es wichtig, dass Emma weiß, dass in ihrem Bett nichts schlimmes passiert, dass Schlafen etwas schönes und entspanntes ist, weswegen wir uns viel Zeit genommen haben, diese Routine einzuführen.

Emma mit ihren 18 Monaten und überstandenen verrückten Wachstumsschüben* ist bei Stufe 3, sie zeigt auf ihr Bett und möchte ins Bett gelegt werden.
Bevor ich sie ins Bett lege, schauen wir ins Bett und ich sage: „Schau mal, deine Freunde sind auch schon im Bett! Da ist die Kitty, Bunny ist auch schon da und der Huhu wartet auch schon auf dich!“
Ich lege sie ins Bett, decke sie zu (im Hochsommer natürlich nicht, wenn es viel zu warm ist!), währenddessen nimmt sie den Huhu (der kleine Affe) in den Arm, ich streichle ihr über den Rücken (sie ist Bauch- und Seitenschläferin**), kraule ihr die Haare und sage ihr, dass ich sie unendlich lieb habe. Ich wünsche ihr eine Gute Nacht, stelle das Babyphone an und sage beim Verlassen des Raumes 3 Mal Gute Nacht.
Sie weiß, dass ich beim 3. Gute Nacht bereits in der Tür stehe, hebt an der Stelle oft noch den Kopf und schaut nach mir. Ich weiß dies und warte darauf, dass sie es tut und winke ihr dann zu, schicke ihr einen Luftkuss und sie legt sich wieder hin. Ich schließe die Tür.
Merke ich, dass sie noch nicht alleine einschlafen kann, also ist sie unruhig, dann bleibe ich länger im Zimmer, streichle sie länger oder erzähle ihr noch eine Geschichte, wenn sie schon im Bett liegt.

Ab und an hört man sie noch im Zimmer vor sich hin brabbeln, manchmal spielt sie auch noch ein paar Minuten mit ihren drei Plüschfreunden, manchmal schläft sie auch sofort ein. Ab und an wird sie doch ein wenig lauter im Bett und ich gehe dann zurück in ihr Zimmer, sage mit ruhiger Stimme zB: „Aber Emma, jetzt ist doch Schlafenszeit! Und du bist soooo müde … und deine Freunde sind auch müde. Schau mal, der Huhu ist gaaaanz müde, die Kitty und Bunny gähnen auch schon. Komm, wir legen dich wieder richtig hin, kuscheln dich ein und dann kannst du auch die Augen zu machen.“. Ich lege sie sie dann wieder hin, streichle ihren Rücken, ihren Kopf, sage ihr, dass ich sie unendlich lieb habe und säusle 3 Mal Gute Nacht beim Verlassen des Raumes. Natürlich beobachte ich auch dieses Mal wieder, ob sie noch den Kopf hebt, um sich einen fliegenden Kuss abzuholen.
Oft gibt es auch Phasen, in denen will sie ganz, ganz schnell in Ruhe gelassen werden und einschlafen können. Sie wird schon beim Kuscheln auf dem Sessel unruhig, vielleicht fängt sie auch zu weinen an und zeigt ganz energisch auf ihr Bett. Dann wird natürlich die Routine verkürzt, sie wird ins Bett gelegt, zugedeckt und ich verlasse das Zimmer.

Das große Geheimnis der Einschlafroutine ist schlicht und einfach: Es ist jeden Abend gleich. Immer und überall ist die Routine gleich. Es gibt keine Überraschungen, keine Ausnahmen. Emma weiß also, was als nächstes passiert, kann sich fallen lassen, sich entspannen, runterfahren – nennt es, wie ihr wollt – es ist vorhersehbar und ein Stück weit langweilig. Aber genau das ist es, was funktioniert. Jede kleine Änderung ist schon wieder aufregend sein und könnte die Routine verändern. Ab und an nehmen wir auch neue Elemente in die Routine dazu. Zum Beispiel kam vor einigen Wochen eher durch Zufall dazu, dass ich noch eine kurze Runde Peek-a-boo hinzu, wenn Jakob sie ins Bett bringt und mir als letztes Gute Nacht gesagt wird. Ich sage dann Gute Nacht, gehe um die Ecke, Emma schaut mir hinterher und ich schlinse dann noch einmal um die Ecke, lasse sie mich entdecken und sage noch einmal Gute Nacht.
In den meisten Fällen bringt Jakob sie ins Bett. Solltet ihr euch dafür entscheiden, dass ihr unsere Routine übernehmt, empfehle ich euch, dass bis die Routine bei allen Beteiligten sitzt, ein und derselbe Elternteil die Routine über ein paar Tage einführt, danach kann man sich abwechseln.

Wir ziehen die Routine immer durch. Ob auf Reisen in einem Hotelzimmer, Ferienhaus oder bei den Schwiegereltern zu Gast, ob Freunde von uns zu Besuch sind (sie werden dann einfach beim Gute Nacht sagen integriert). Wichtig ist jedoch, dass die wichtigen Personen, also Mama oder Papa die nicht die Routine machen, immer ganz am Schluss Gute Nacht gesagt bekommen. Das ist dann, sollte es Abwechslung in der Gute Nacht Runde geben, doch ein fester Fixpunkt und daran kann sich das Kind orientieren.
Auch ziehen wir die Routine durch, wenn Emma krank ist oder im Wachstumsschub* war. Das ist wichtig, denn so kann sich euer Kind an wenigstens einen festen Punkt festhalten, wenn sich sonst alles verändert und der Tagesablauf durcheinander geraten ist.

Mit dieser Einschlafroutine schläft Emma, sofern sie nicht zB. krank ist, etwa 11 Stunden durch. Sie schläft ab etwa 20:00 / 20:15 Uhr bis zum nächsten Morgen zwischen 7:00 und 8:00 Uhr.

Natürlich gibt es Phasen, in denen sie nachts wach wird – Albträume, Nachtschreck, Bauchweh … ab und an passiert es auch, dass sie nicht von Papa, sondern von Mama ins Bett gebracht werden will und dann gibt es großes Geschrei. Aber oft, wenn sie ohne körperliche Beschwerden mal wach wird, lässt sie sich wieder hinlegen und schläft dann wieder ein. Wir nehmen sie dafür erst einmal nicht aus dem Bett heraus, sondern legen sie einfach erst einmal mit einem beruhigenden und sanften „Shhhhhhh“ laut wieder hin. In 99% der Fälle funktioniert es.
Manchmal funktioniert es nicht, wir nehmen sie aus ihrem Bett, setzen uns mit ihr auf den Sessel in ihrem Zimmer, das Licht bleibt aus und es erfolgt kein Entertainment, also kein Spiel, kein Licht an, kein lautes Singen, kein unnötiges Windelwechseln (wenn es nötig ist, ist es nötig :) ), kein Buchvorlesen, kein Herumlaufen in der Wohnung, sondern es wird gekuschelt, vielleicht ein Schlaflied ganz leise gesummt und oft ist sie nach wenigen Minuten beruhigt und kann wieder ins Bett gelegt werden. Manchmal hilft es auch, wenn einfach nur Mama oder Papa da ist und sie noch einmal auf den Bauch dreht und zudeckt.

Schlafenszeit ist Schlafenszeit und keine Spielzeit! 

Wie soll ein Kind denn lernen, dass es Nachts schlafen soll, wenn Nachts das tollste und teilweise exklusivste Spielen mit Mama oder Papa alleine stattfindet?
Das gibt es bei uns nicht mehr.
Eine Zeit lang, als Emma nachts während eines Wachstumsschubes* nicht schlafen konnte, haben wir es mit einer Art Familienbett versucht. Jedoch war dies weder für sie noch für uns entspannend, sie sah es eher als Entertainment an, als Einladung zum Toben und Spielen.
Wir haben also die Nacht so dermaßen langweilig für Emma gestaltet, dass es sich absolut nicht lohnt, wach zu sein. Nachts passiert nichts, nachts wird nicht gespielt und nachts wird auch nicht mehr der Clown gespielt. Nachts ist es dunkel und alle sind müde.
Tagsüber hingegen sind alle wach, tagsüber gibt es Entertainment und tagsüber wollen alle spielen und toben.

Ausnahmen bestätigen die Regel! Es kann Phasen geben, in denen einfach alles auf den kopf gestellt wird, das Kind krank ist und nicht zur Ruhe kommt, aber zu 99% versuchen wir immer, die Routine durchzuziehen und die Nacht langweilig zu gestalten.

Of werde ich gefragt, wie wir entspannt schlafen können, wenn unser Kind am anderen Ende der Wohnung in ihrem Bett schläft und was sei, wenn sie weint.
Wir haben noch immer das Babyphone mit seinen Sensorschlafplatten unter der Kinderbettmatratze an und der Empfänger erlaubt uns, dass wir uns nicht nur in der Wohnung frei bewegen können, sondern auch bei den Nachbarn auf der Terrasse sitzen und Wein trinken zu können.
Das Babyphone empfängt nicht nur Geräusche aus dem Kinderzimmer, sondern schlägt auch im Fall der Fälle Alarm, also sollte Emma Atemaussetzer haben, können wir sofort reagieren.

Für mich war es sehr wichtig, dass Emma früh lernt, dass Schlaf etwas Schönes ist. Dass sie vor der Dunkelheit keine Angst haben muss. Dafür hat Emma eine kleine Nachtlampe mit Dimmer im Zimmer, die immer auf niedrigster Stufe an ist. Jedoch habe ich mittlerweile festgestellt, dass sie die Lampe ab und an beim Einschlafen stört und drehe sie dann manchmal ganz aus.

Hier die Einschlafroutine in Kurzform:

  1. gemeinsames Abendessen
  2. gemeinsames Spiel und Toben
  3. es wird sich bettfertig gemacht: Windel wechseln, Schlafanzug anziehen, Zähne putzen und Gesicht und Hände waschen.
  4. Der Wohnung, der Einrichtung und Mama / Papa wird Gute Nacht gesagt.
  5. Das Kind ist beim Einschlafen im Zimmer aktiv beteiligt, darf zB. Licht ausmachen, Zimmertür schließen.
  6. Es wird gekuschelt und das ins Bett legen erfolgt immer nach dem gleichen Prinzip: Plüschfreunde sind schon da, hinlegen, zudecken, Streicheln.
  7. Das Beenden des abendlichen Rituals und Verlassen des Raumes wird durch einen immer gleichen Spruch angekündigt.

Habt ihr Fragen? Dann raus damit!

Und denkt dran: Nichts klappt von jetzt auf gleich, keine Routine funktioniert von heute auf morgen. Nehmt euch Zeit, bleibt entspannt und erzwingt nichts. Es wird schon klappen! <3

 

*Bei uns trafen die Zeiträume der Wachstumsschübe, wie sie bei „Ohje, ich wachse“ angekündigt werden, zu und mir hat es in der Zeit geholfen zu verstehen, warum Emmas Welt gerade Kopf steht. Ich verstehe und akzeptiere aber auch, wenn jemand dies für absoluten Unfug hält. Bitte aber genauso darum, zu akzeptieren, dass ich es als hilfreich empfunden habe. 

** Denkt daran: In den ersten 12 Monaten sollte das Kind nur auf dem Rücken mit einem Schlafsack schlafen und beachtet die Hinweise, um dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen. Emma ist zum Zeitpunkt dieses Artikels 18 Monate und schläft seit etwa 4 mit einer Bettdecke. 

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55 Comments

  • Reply
    Anika
    16. Mai 2016 at 11:46

    Ist der Text dein Ernst? Kein Wunder das sie schläft. Sie wird ja ins Delirium gequatscht ? Und so pauschale Aussagen wie „im ersten Jahr nur auf dem Rücken schlafen“…Einfach nur Mist! Manchmal frage ich mich bei dir warum du überhaupt ein Kind bekommen hast. Hauptsache so schnell wie möglich wieder von dir weg. Feiern, Arbeiten, bei Freunden sitzen. Ganz tolle Erinnerungen wird die Kleine da an ihre Mama haben. Und vllt denkst du mal drüber nach das es für sie nicht automatisch gut ist nur weil sie nicht meckert. Wahrscheinlich hat sie einfach nur resigniert das da nicht mehr zu holen ist. Einfach nur traurig!

    • Reply
      Tanja
      16. Mai 2016 at 12:55

      Ich frage mich warum du den Artikel überhaupt liest, wenn du der Meinung bist das ihre Art der Kindererziehung sowieso großer Mist sind. Ich finde es auch ganz schön frech solche Behauptungen aufzustellen, Emma hätte nix von ihrer Mutter oder nur schlechte Erinnerungen. Ich geh mal davon aus, dass du nicht 24 Stunden am Tag an ihrem Leben teil nimmst um sowas fundiert zu behaupten. Mir ist auch neu, dass man, nur weil man Mama ist nicht mehr ab und an weg gehen darf. Es gibt hier ja schließlich noch einen Papa, der das ganze genauso gut wuppen kann. Also vllt denkst lieber du mal drüber nach deine überschüssige Energie woanders rauszulassen, als ziemlich dreist und unfreundliche Kommentare unter gut-gemeinte Artikel zu posten.

    • Reply
      Katharina
      16. Mai 2016 at 12:55

      Liebe Anika. Ich verstehe deine Verurteilung von Anna Frost nicht. Sie gibt Ihre persönlichen Erfahrungen weiter. Darüberhinaus ist ihre „pauschale Aussage“, wie du sie nennst, genau das, was ganz klar von allen Kinderärzten empfohlen wird und eben kein Mist!
      Auch finde ich, dass jede Mutter und grundsätzlich jede Frau ihren Alltag (sei es beruflich oder privat) so gestalten kann, wie sie das für richtig hält. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Und nur, weil sie ihren Alltag nicht so gestaltet wie du (wie ich aus deinem Kommentar schließe) sollte sie deiner Meinung keine Kinder haben? Das ist doch Blödsinn!

    • Reply
      Kristin
      16. Mai 2016 at 13:15

      Ich frage mich immer, was Leute wie du mit so einem Kommentar bezwecken wollen? Geht’s dir besser, wenn du dich im Internet auf irgendeinem Blog mal richtig beschwerst? Das hier ist ein Blog in dem Anna nie behauptet hat, das ihre Methode die einzig richtige ist. Sie beschreibt ihre Art, die bei ihr funktioniert und gibt Ideen, falls es jemand auch ausprobieren will. Ich verstehe wirklich nicht, was daran einen solchen Kommentar rechtfertigt? Ich finde auch, dass Annas Beitrag ganz klar zeigt, wie sehr sie ihre Tochter liebt. Bloß weil man seine Tochter auch mal an den Babysitter gibt oder nicht ewig im Ehebett schlafen lässt, ist man keine schlechte Mutter?! Es heißt nur, dass man sich selber im Muttersein nicht verliert und ich glaube, dass es nichts besseres gibt für ein Kind als eine entspannte und ausgeglichene Mutter, die sich nicht selber vergisst…

    • Reply
      Kathi
      16. Mai 2016 at 13:44

      Oh mein Gott, soll das etwa heißen, dass du immer noch Freunde hast, Anna, obwohl du Mutter bist?! Und mit denen triffst du dich auch noch? Also, das geht ja echt gar nicht… ?

    • Reply
      Kathrin
      16. Mai 2016 at 14:16

      Liebe Anika,
      ich kann mir vorstellen, dass Du mal eine prima Schwiegermutter abgibst!

      Und liebe Anna, ein sehr gelungener Text! Witzigerweise läuft das bei uns auch ganz ähnlich ab, nur dass Junior schon um sieben (meistens) schläft und dass der Abendfahrplan nicht ganz so lange geht. Bei uns hat sich die immer gleiche Routine sehr bewährt, vielleicht liegt es daran, dass wir auch relativ früh damit begonnen haben.
      Du machst das echt wunderbar, ich lese Deine Texte mega gerne! Emma kann sich sehr glücklich schätzen Dich als Mama zu haben und Jakob als Papa!

    • Reply
      Anna
      16. Mai 2016 at 20:16

      Sorry, aber gehts dir noch gut? Wer bist du denn, dass du so ein Urteil über eine dir fremde Person geben kannst? Mal ganz davon abgesehen, dass dein Kommentar dreist, unfreundlich, inkompetent und dazu auch noch dumm ist – hast du nichts Besseres zu tun, als gehässige Kommentare im Internet abzugeben? Vllt denkst DU mal darüber nach, dass hinter dem Bildschirm eine echte Person sitzt, die du beleidigst.
      Normalerweise bin ich ja dafür, solche Leute einfach zu ignorieren, aber sowas sollte man nicht einfach so stehen lassen.
      Anna, ich hoffe, du lässt dir von so einem offensichtlich gefrusteten Menschen nicht auch nur eine Minute die Laune verderben. Du machst das klasse!

    • Reply
      Anke
      16. Mai 2016 at 21:02

      Ich finde solche Kommentare absolut unnötig. Dann lesen Sie bitte einfach diesen Blog nicht mehr, wenn Ihnen die Artikel so zuwider sind. Sie sind der Grund dafür, dass wir Mamis immer das Gefühl haben, nicht alles perfekt zu machen. Diese Unterstellungen, die Sie an Anna richten, sind respektlos und verletzend. Sie unterstellen ihr, sie würde ihr Kind nicht lieben und alles tun, nur um endlich ihre Ruhe zu haben. So ein Schwachsinn! Außerdem: was ist verkehrt daran, dass man am Abend endlich auch mal frei haben möchte? Ich liege derzeit 1 Stunde bei meinem Kleinen, bis er endlich schläft, habe kaum Zeit mit meinem Mann. Und wem ist damit geholfen? Ich bin mir sicher, Emma ist sich der Liebe ihrer Mama sehr bewusst, es bedarf keinem einstündigen IndenSchlafgestreichel.
      Kritische Kommentare finde ich gut und wichtig, aber keine bösartigen und verletzenden so wie Ihrer.
      @Anna, danke, dass Du uns an Deinem Ritual teilhaben lässt! Wenn es nur einer Mami hilft, das Einschlafen abzukürzen, hast Du doch schon etwas bewegt! Wir werden sowas in der Art bei unserer Nummer 2 (auch eine Emma) auch versuchen und ich bin dankbar für Deine Tipps!

    • Reply
      Daniella
      17. Mai 2016 at 8:01

      Anika, ich frage mich, wieso du so unglaublich respektlos reagierst.
      Hast du vllt selbst Kinder und bei dir klappt das mit dem schlafen garnicht?
      Dass kann ja sein und du bist total gefrustet. Aber auch wenn nicht… So respektlos zu sein ist einfach nur frech!!

  • Reply
    Mareen
    16. Mai 2016 at 11:47

    Das hast du wahnsinnig toll erklärt. Ich höre immer wieder wie wichtig eine Routine für die Kinder ist. Leider vergesse ich das zu oft das auch so „streng“ durchzuziehen. Anhand deines Planes werde ich das jetzt mal versuchen. Nala ist heute 6 Monate alt, also vielleicht ein guter Zeitpunkt es jetzt zu versuchen <3 Merci

  • Reply
    Julia
    16. Mai 2016 at 11:51

    Das ist toll und wunderbar das es bei euch klappt. Bei unserem ersten Sohn haben wir es auch so gemacht und mit Erfolg. Er geht gerne ins Bett und schläft alleine ein und durch.
    Tja Kind Nummer 2 gleiches Ritual aber ohne Erfolg. Wir waren in beim Osteopathen, schreiambulanz und Heilpraktiker. Sie schläft nicht alleine ein. Wird in der Regel zwischen 5 – 20 mal in der Nacht wach und schreit. Mittlerweile ist sie 21 Monate alt und es wird nicht besser. Es kam bisher nur einmal vor das sie nur „3 mal“ wach wurde. :-(

    • Reply
      Anna Frost
      16. Mai 2016 at 12:20

      Das tut mir leid. Ich stelle ungerne Ferndiagnosen und will das auch nicht tun. Ich hätte nur den Vorschlag, vielleicht bei Kind Nummer 2 ein anderes Ritual einzuführen, vielleicht braucht dein jüngstes Kind irgendwas anderes, um die Ruhe zu finden. Ein Versuch ist es wert <3

      • Reply
        Julia Tepper
        16. Mai 2016 at 12:46

        Wir haben vieles Probiert aber nichts funktioniert. Das einschlafen ist nicht mal so das Problem aber diese vielen Unterbrechungen. Abends mit dem Partner mal weggehen oder einem Film in Ruhe anschauen das ist seit 2 Jahren nicht mehr möglich. Seit ein paar Monaten schlafe ich nachts neben ihr damit ich nicht andauernd aufstehen muß. Aber die Unterbrechungen sind nicht weniger geworden

  • Reply
    Heike
    16. Mai 2016 at 12:09

    Hallo, ich finde deinen Ansatz sehr gut beschrieben. So ähnlich handhaben wir es auch. Unsere kleine schläft ebenfalls durch. Wir haben sehr früh ein festes Ritual eingeführt. Das wird bis heute so gehandhabt (meine kleine ist jetzt fast drei), egal ob zuhause oder unterwegs, genauso wie du beschreibst. Manchmal verändert sich was, aber die kleine verändert sich ja auch. Es muss vorher nicht mehr getobt werden. Mittlerweile geht sie alleine zum Gute Nacht sagen und macht die Tür alleine zu. Selbst morgens, wenn wir zuzweit den Morgen rocken und uns für die Kita und Arbeit fertig machen, haben wir ein immer gleichen Ablauf. Das hilft enorm nicht in Zeitnot zu kommen wegen Diskussionen.
    Ich bin auch überzeugt, dass das rechtzeitige ankündigen, für alle es entspannter macht. Viel Freude noch mit eurer Emma.
    Grüße Heike

    • Reply
      Anna Frost
      16. Mai 2016 at 12:18

      wie schön!! Du sagst es ganz richtig: Je älter die Kinder werden, umso mehr verändert man die Routine.
      Danke für deinen Kommentar!

  • Reply
    Waldgängerin
    16. Mai 2016 at 12:15

    Liebe Anna,

    sonst bin ich stille Leserin deines Blogs, aber heute wollte ich dir doch einmal schreiben.
    Ich finde deine Einschlaf-Tipps nämlich ganz wunderbar und auch so toll beschrieben. <3
    Ich musste sofort daran denken, dass es so ähnlich auch bei uns war, als ich selbst klein war.
    Also das langsame Runterfahren, der immer gleiche Ablauf, ein bestimmtes Gute-Nacht-sag-Ritual.
    Das ist so schön und ganz ehrlich? Ich liebe es heute noch, abends ins Bett zu gehen. ;)
    Momentan habe ich wieder Probleme mit dem Einschlafen bzw. Abschalten am Abend und so habe ich mir auch mit Mitte 20 nochmal neu überlegt, welche Bettgehroutine für mich funktionieren kann, um einfacher in den Schlaf zu finden – dafür ist man nie zu alt, finde ich. :)

    Vielen Dank für diesen schönen Beitrag. <3
    Deine Waldgängerin

    • Reply
      Anna Frost
      16. Mai 2016 at 12:22

      das ist doch schön <3
      Ich merke auch, dass es für mich einfacher ist, wenn ich bestimmte Dinge tue und nach einem bestimmten Ablauf ins Bett gehe. Wer kennt das nicht: Man liegt oft im Bett und es gehen einem noch Gedanken durch den Kopf, To Dos, man wird unruhig und das wars dann mit dem Schlaf.

  • Reply
    Aline
    16. Mai 2016 at 12:32

    Ich bin zwar noch keine Mutter, aber man spürt, wie viel Liebe und Interesse am Wohl deiner Tochter aus diesen Zeilen spricht! So bedacht und so auf Augenhöhe mit ihr! <3

  • Reply
    Alexia
    16. Mai 2016 at 12:57

    Schöner Text! Hihi, ich finde es lustig, dass Ihr auch allem Gute Nacht sagt. Unserer Tochter ist das auch seeeeehr wichtig :-)
    Sehr ähnlich läuft es auch bei uns ab (außer das Toben, wenn wir das machen würde, käme unsere Madame gar nicht mehr runter – aber da ist eben auch jedes Kind anders) Wir lesen ihr zum Runterkommen vor oder sie schaut in eines ihrer Bilderbücher, und damit ist für sie auch erkennbar: Jetzt wird langsam die Schlafenszeit eingeläutet.
    Wir haben mit diesen festen Ritualen auch begonnen, als sie etwa 5 bis 6 Monate alt war – sie wird in zwei Wochen ein Jahr.
    Zähneputzen klappt bei uns am besten, wenn sie unsere Zahnbürste in der Hand halten und uns die Zähne „putzen“ darf.
    Mit unserem Abendritual funktioniert es ebenfalls bestens – sie schläft zehn bis elf Stunden und auch völlig ohne „Ferbern“ (in meinen Augen das Schlimmste, was man seinem Kind antun kann) und im-Auto-herumfahren -> kenne ich aus der Verwandtschaft. Funktionierte toll, so lange das Auto fuhr :-P
    Liebe Grüße!

    Und, ähm, an Kommentatorin Nummer 1 (Anika): Ja, es gibt Mütter, die weiterhin ein eigenes Leben haben, auch wieder arbeiten, einen Freundeskreis pflegen und ihre Kinder dennoch über alles lieben.
    Oder glaubst du, man ist nur eine gute Mutter, wenn man 24/7 um sein Kind herumgluckt und am besten den Rest seines Lebens Hausfrau bleibt und keinerlei Input außer Putzen, Kochen, Wäsche waschen hat? Das sind dann meistens diejenigen Frauen, die schon den Totalkoller kriegen, wenn das Kind nur das erste Mal ins Landschulheim fährt.
    Und by the way: Ja, Babys sollten im ersten Jahr ausschließlich auf dem Rücken schlafen. Kannst ja mal einen Kinderarzt dazu befragen, der gibt dir dazu sicher gerne kompetent Auskunft.

  • Reply
    Tanja
    16. Mai 2016 at 12:59

    Liebe Anna,
    vielen Dank für die ausführliche Beschreibung! :)
    Unser Sohn ist jetzt fast 11 Monate alt und so langsam wollen wir uns auch ans alleine einschlafen trauen. Wie war das denn als ihr mit der Routine begonnen hattet? Hat Emma geweint oder irgendwas wenn sie im Bett lag und du aus dem Raum gegangen bist, oder hast du gewartet bis sie eingeschlafen war?

    Liebe Grüße
    Tanja

    • Reply
      Anna Frost
      16. Mai 2016 at 13:20

      Klar hat sie auch mal geweint. Kinder weinen, wenn etwas nicht stimmt. wir haben ihr beigebracht, dass nichts schlimmes passiert und ihr ihr bettchen spielerisch vorgestellt.
      Das babyphone ist immer an, also höre ich sofort, wenn etwas nicht stimmt und wir können zu ihr. Das hat sie gelernt und wir haben mit ihr gelernt und können am weinen hören, was nicht stimmt oder ob es einfach nur ein quaken im schlaf ist. Anfangs haben wir die Tür nur angelehnt und haben vor dem Zimmer gewartet. Anfangs musste die Routine mit dem Hinlegen und streicheln oder auch das Kuscheln auf dem Sessel wiederholt werden.
      sobald emma für sich abgespeichert hatte, dass wir immer kommen und sie nicht alleine lassen – und das passiert ausnahmslos, wir lassen sie nicht schreien – fühlte sie sich sicher.
      Morgens ruft sie, wenn sie wach ist und wir holen sie sofort aus ihrem Gitterbettchen und kuscheln gemeinsam in unserem großen Bett weiter.

      • Reply
        Tanja
        16. Mai 2016 at 13:35

        Ok, vielen Dank für deine Antwort. Dann werden wir das auch mal so probieren.

        Schönen Tag euch dreien noch :)

  • Reply
    Maja
    16. Mai 2016 at 13:01

    Ich finde das ist eine schöne Routine und gut geschrieben. Das macht ihr ganz prima!
    Mein Mann und ich haben auch eine Routine und wenn er nicht da ist kann ich schlecht einschlafen und mir gehen dann noch Sachen durch den Kopf. Was bei uns funktioniert, funktioniert auch bei Kinder.
    LG
    Maja

    • Reply
      Anna Frost
      16. Mai 2016 at 13:14

      für uns erwachsene ist es auch echt wichtig! wenn ich beruflich alleine reisen muss, telefonieren wir immer kurz vorm schlafen, damit wir uns noch Gute Nacht sagen können. Ich brauche es, seine Stimme zu hören :D

  • Reply
    Tine
    16. Mai 2016 at 13:53

    Toll geschrieben! Und schön, wenn Nachtruhe und zu Bett gehen für alle Beteiligten so entspannt ist und mit angenehmen Gefühlen verbunden wird! Schönes Ritual!

    LG Tine

  • Reply
    Hannes
    16. Mai 2016 at 14:29

    Klingt logisch und 11 Stunden verlockend ;) probieren wir es mal ;)

  • Reply
    Y
    16. Mai 2016 at 14:52

    Ich habe den Artikel gerne gelesen und er hat mir den Antrieb gegeben, wieder mehr Routine bei Moritz Einschlafen einzuführen. Wir hatten anfangs ein Ritual und das halt auch gut geklappt. Als Moritz älter wurde, ist das irgendwie abhanden gekommen, weil er oft eingeschlafen ist, während ich noch unterwegs war, wir gegessen haben sonst was. Damals konnte man das Kind ja noch im Esszimmer in der Wiege einschlafen lassen und später hochtragen.
    Jetzt legen wir ihn einfach nur hin, kuscheln mit ihm oder singen ein Lied. Es ist aber eben immer etwas anders, zu unterschiedlichen Zeiten…und er schläft auch mit 18 Monaten nicht durch. So 1-2 x wird er unruhig und braucht Milch oder Schnuller. Außerdem schläft er oft in unserer Mitte, was dem Papa gut, mir aber nicht so gefällt. Ich werde es jetzt mal mit deiner Methode probieren und ihn im eigenen Bett schlafen lassen. Danke für die Motivation!
    Noch kurz zu Anikas Kommentar: ich hasse es, wenn Mütter die Methoden anderer Mütter schlecht machen (außer es ist kindsgefährdend). Anna beschreibt eine für meinen Geschmack gute Methode der Einwchlafroutine und das Verhältnis zu ihrer Tochter wirkt sehr herzlich und liebevoll. Ich bin mir sicher, dass sie ihre Tochter über alles liebt und mit diesem Einschlafritual nur Gutes für sie im Sinn hat. Es kostet so ja auch einiges an Zeit und es ist nicht immer leicht, es jeden Tag so durchzuziehen.
    Ich bin selber eine Mutter, die ab und zu ihre Auszeit und Freiheit braucht. Es ärgert mich, wenn andere Mütter einen kritisieren, weil man zum Kind auch noch gerne einem Job nachgeht, Freunde trifft, sich um sich selber kümmert. Es trägt eben nicht jeder gerne 2 Jare lang sein Kind im Tragetuch durch die Gegend, schläft nachts mit ihm in einem Bett, kocht den Brei täglich frisch, stillt bis das Kind sprechen kann und konzentriert sich auch sonst mehr oder weniger nur ums Kind. Wenn es jemand macht und er damit glücklich ist, soll er das machen. Finde ich okay. Ich könnte es nicht und fühle mich nicht als schlechte Mutter. Was Anika wie macht, weiß ich nicht und ist mir auch egal, aber so einen Blödsinn zu schreiben, könnte sie sich sparen.

  • Reply
    Frau Shopping
    16. Mai 2016 at 16:36

    Unsere Einschlafroutine ist sehr, sehr ähnlich, wie lesen nur ein Buch zum Schluss, was er sich immer selbst aussuchen kann. Das Einschlafen an sich ist auch überhaupt kein Problem, dass klappt meist problemlos (Schubgedöns und krank sein mal ausgenommen). Unser „Problem“ ist das Durchschlafen, was imho auch nicht unbedingt mit der Einschlafroutine zusammenhängt.

  • Reply
    Steffi
    16. Mai 2016 at 16:41

    Hallo Anna,
    vielen, vielen Dank für diesen Artikel. Ich bin seit einigen Tagen daran zu lesen und via Youtube zu erfahren wie andere Mütter ihr Kind ins Bett bringen, ohne sie an etwas zu gewöhnen, was für irgendwann nicht mehr leistbar ist (ich denke zum Beispiel an „nur im Kinderwagen“ oder „nur durch stundenlanges Tragen“) und dann leider für uns und unsere kleine Maus zu Problemen und Frustration führt… Häufig liest man dann, dass man die Zeit genießen sollte und sie schon irgendwann alleine einschläft. Dabei wird man leider allzu häufig „aufgefressen“ und als schlechte Mutter verpönt. Das finde ich sehr kurzsichtig und egozentrisch. Ich frage mich oft warum das so ist. Ich fürchte manche Mütter scheinen sich so sehr über ihre Mutterrolle zu definieren, dass jeder Blick auf eine Mutter, die daneben eben noch andere Lebensinhalte hat eine Bedrohung ist. Ich kann mir vorstellen welche Angst dann mit dem Gedanken an eine wachsende Selbständigkeit des eigenen Kindes einhergehen muss. Angst führt leider nur allzu häufig zu Aggression. Allerdings habe ich jetzt schon genug davon, dass Frauen, die so etwas wundervolles geleistet haben und täglich versuchen ihr Bestes zu geben, attackiert werden. Das nervt. Jetzt bin ich thematisch etwas von deinem Artikel abgewichen…das lag mir allerdings nach den Recherchen auf der Seele und wurde gerade wieder angeregt…
    Wir werden uns nun auch einmal an einer längeren Routine versuchen (wir haben auch eine kleine Bauchschläferin und eine überaus wache und neugierige Maus zu Hause). Leider schläft sie trotz ihrer 5 Monate entschieden eben nicht auf dem Rücken – was mich natürlich nervös stimmt. Wir haben daher auch Sensormatten und versuchen sie zumindest an die Seitenlage zu gewöhnen. Seit ich das akzeptiert habe ist allerdings das abendliche einschlafen bereits etwas entspannter, tagsüber gibt es nun garkeine Probleme mehr.

    • Reply
      Lilly
      17. Mai 2016 at 21:20

      Hallo Steffi,

      nach ein paar Wochen Geschrei habe ich damals auch gemerkt, dass wir eine Bauchschläferin haben und weißt Du was, ich habe sie einfach machen lassen. Es war alles bestens und das Schlafen endlich entspannter.

      Viel Glück!
      LG Lilly

  • Reply
    Dana
    16. Mai 2016 at 18:48

    Oh, wow. Ich bin 2001 Mutter geworden, und seitdem hat sich offenbar einiges verändert. Ich hoffe, dass es viele andere Mamis gibt die wie du auf ihre Intuition vertrauen und sich nicht verunsichern lassen. Mein Sohn hat mit fünf Wochen begonnen, 10 Stunden durchzuschlafen. Ohne Schnickschnack, aber mit Ritualen (etwas abgespeckter als bei dir, aber eben immer gleich), und kein einziges Mal hab ich ihn schreien lassen. Bücher zu dem Thema habe ich ignoriert, ich habe nur auf meinen Bauch gehört (und auf meine eigene Mutter :-)). Was ich jetzt rückblickend unterstreichen kann, ist dass entspannt zu bleiben am wichtigsten ist. Auch in allen anderen Erziehungsfragen.

  • Reply
    Beauty Butterflies
    16. Mai 2016 at 20:38

    Ich habe selber keine Kinder… und auch keinen Zugang zu ihnen, aber…. ich war ja selbst mal eins. Und gerade Routinen sind glaube ich super wichtig! Schreklich wie manche Mütter andere so angehen, nur weil sie es eben anders machen. Ich weiß auch dass viele viele es verurteilen, wenn die Eltern beide Vollzeit arbeiten. Meine Eltern kenne ich gar nicht anders als arbeitend und genau deshalb haben mir die Routinen als Kind sicher gut getan. Das gemeinsame Abendessen und auch das Frühstück. Nur so Beispiele. Ich habe deshalb nichts vermisst und finde es wunderbar wie ihr mit Emma umgeht – was ich so jetzt auf Snapchat noch genauer mitbekomme. Ihr wirkt glücklich und zufrieden miteinander – und genau das ist doch am Ende entscheidend!

  • Reply
    Kat
    16. Mai 2016 at 20:42

    Ich kann Dir nun also jederzeit mein kleinen Felix vorbei bringen, und er würde ganz wunderbar bei euch einschalfen, denn bis auf ein paar persönliche Kleinigkeiten macht ihr haargenau das Gleiche wie wir ;D Und auch bei uns klappt es so perfekt. Ganz oft will Felix schon von sich aus ins Bett, er geht tatsächlich meist gerne schlafen. Wir fangen auch schon früh mit der Abendroutine an die mit dem Abendessen beginnt, heute war ihm sogar danach gar nicht mehr nach toben und er saß am Tisch, schaute mich ganz ernst an und sagte „Mama?! Heia!!!“ Ok ;) Dann gehts jetzt also schon ins Bett. Lustig war übrigens dass ich vor kurzem etwas neben der Spur war und Felix nicht einschlafen konnte. Ich wunderete mich schon und als ich nochmal zu ihm ins Zimmer ging, schaute er mich ganz entgeistert an und machte mit dem Finger die Zahnputzbewegung vor seinem Mund. Ich Rabenmutter hab doch tatsächlich das Zähneputzen vergessen! Na zum Glück haben wir unsere Kinder, die uns an so was erinnern ;)

  • Reply
    Leonie
    16. Mai 2016 at 22:12

    Richtig toll geschrieben – und sooo wahre Worte!! Bei euch wäre ich auch gerne Kind! Man spürt jede Faser deiner Liebe im Text beim Lesen. Wunderschön.
    Glaube übrigens, Routine im allgemeinen gibt Kindern Sicherheit. Mega wichtig beim Einschlafen aber eben auch im Alltag.

    • Reply
      Anna Frost
      17. Mai 2016 at 16:54

      <3

  • Reply
    Anita
    16. Mai 2016 at 23:32

    Sehr schön geschrieben.. Bei uns ist es abends zB aber immer unterschiedlich und die kleine geht trotzdem meist gut schlafen. Also wir haben keine feste Zeit wo sie ins Bett kommt, weil wenn wir unterwegs sind, muss sie halt etwas länger wach bleiben. Aber sie schläft dann auch so locker 11-12 Stunden durch. Das einzige was wir machen ist, kurz vor dem schlafen mit ihr beten und ein Lied singen. Und halt Mama und Papa gute Nacht sagen und dann legen wir sie hin. Wichtig für mich ist auch, dass ich ihr sage, wie lieb ich aus hab. Aber so den Abend gestalten wir immer individuell wie wir gerade Lust haben und verplant sind.. :) nur so 10-15 Minuten haben wir meist das gleiche Programm. Sie ist jetzt aber schon 22 Monate alt und hat sehr früh durchgeschlafen , ohne dass wir da was für tun mussten..

    Und ich weiß tatsächlich nie, wann meine kleine eine Wachstumsschub oder ähnliches hat.. Habe mich bewusst dagegen entschieden, Bücher über Erziehung und so zu lesen. Wir lassen auf uns zu kommen und entscheiden nach Bauchgefühl. So hab ich es auch in der Schwangerschaft gehandhabt und alles auf mich zukommen lassen und nur Hebammen und Ärzte um Rat gefragt.. Und wir sind bisher sehr gut damit gefahren. Weil ich glaube , dass jede Mama individuell auf ihr Kind eingehen kann ohne sich viel zu belesen, weil jedes Kind einfach einzigartig ist und wenn meine mal unruhig war, dann war sie es halt und ich habe aus den Tagen das beste gemacht :) (keine Kritik nur eine Anmerkung) :)

  • Reply
    Dani
    17. Mai 2016 at 7:57

    Hi Anna, vielen Dank für deine tollen Tipps und alles erzählen! Ich hab nur noch ne frage – du sagst ihr macht dass seit Emma ca ein halbes Jahr alt ist. Hat sie dann abends immer noch ein Fläschchen bekommen bzw wie hast du so schnell abgestillt oder hast du garnicht gestillt? Frage nur weil unser kleiner jetzt 5 Monate alt ist und bei uns gibt es auch ein abendritual aber puh der schläft nicht so gut ein… Und durch noch lange nicht. Aber so is dass ;) und was für ein babyphone habt ihr?
    Danke auf jeden Fall für den Artikel – werde mir dass alles merken und versuchen manche Dinge bei unsrer abendroutine anders zu machen!

    Und lass dich von dem blöden ersten Kommentar nicht runterziehen!!!

    Gruß Dani

    • Reply
      Anna Frost
      17. Mai 2016 at 16:53

      Emma hat irgendwann angefangen nachts nicht mehr die Brust zu verlangen. Tagsüber habe ich noch gestillt, später hat sie sich mehr oder weniger von allein abgestillt. Kindermilch aus der Flasche gibts trotzdem noch morgens. Abends möchte sie die jetzt immer öfter nicht mehr.

      Das Babyphone ist das Angelcare –> http://amzn.to/23W1eKT

      Drücke dir die Daumen <3

  • Reply
    Cornelia
    17. Mai 2016 at 8:09

    Eigentlich wollte ich den Artikel nicht lesen. Und habe es doch weil ich doch alles lesen muss was das Thema Einschlafen betrifft. Weil es mich persönlich so betrifft. Ich bin ebenfalls ursprünglich Pädagogin von Beruf, abreite schon seit Jahren im Schwerstbehindertenbereich, berate und begleite Eltern. Auch wenn es um das Thema Einschlafen geht. Ich hatte eine so tolle Routine in meinem Kopf, war jahrelang Babysitter und habe diverse „Praxistests“ durchlaufen. Und dann kam meine wunderbare Tochter. Und sie ist wirklich wunderbar. Aber sie schrie und schrie, bis zu 16 Stunden täglich. Wollte nie schöafen. Nie durchschlafen. Tut es bis heute nicht- mittlerweile ist sie fast fünf. Ich will hier nicht zu weit ausholen und auch ich finde Anikas Kommentar nicht in Ordung. Die Rabenmutterkeule auszupacken ist immer fies. Aber kann irgendjemand ermessen wie es ist, permanent unter Schlafmangel zu leiden? Die Beziehung zerbrechen zu sehen aus Mangel an gemeinsamer Zeit? Weil man nie jemanden findet der auf ein Kind schaut, dass so viel weint? Wenn man alles, aber auch wirklich alles versucht und sich an manchen Tagen selbst beim Untergehen zuschaut? Weil man auch noch einen Beruf hat? Auch noch so gerne ein Leben? Mir sind beim Lesen des Artikels auch Tränen über die Wangen gelaufen weil NATÜRLICH wünscht man sich das von ganzem Herzen. Man steht permanent unter Beschuss obwohl man ohnehin kaum noch stehen kann. Ich arbeite heute weiterhin mit den Kindern bei denen es nicht ideal läuft. Mit Eltern die schwach sind, vielleicht mit zu wenig Selbstwert ausgestattet um Routinen vermitteln können. Wenn ich sie nach dem Thema des Einschlafens frage sehe ich oft die Tränen in den Augen, die Angst ich könnte jetzt wieder mit einem Ratschlag kommen, an dem sie schon tausendmal gescheitert sind. Ich lächle dann, nehme ihr Hand und sage einfach nur : “ Ich weiß…“ Und vielleicht irgendwann, sagt genau das auch eine Mama zu mir.

    • Reply
      Anna Frost
      17. Mai 2016 at 16:48

      Schlafmangel, bzw Schlafentzug ist nicht ohne Grund eine Foltermethode, sage ich da gerne…
      Wir haben auch lange Phasen durch (dazu gibt es einige Kolumnen hier im Blog), in denen gab es keinen Schlaf für irgendwen. Gerade in den Wachstumsphasen. Und dann muss ich am nächsten Morgen wie frisch aus dem Ei gepellt aussehen und mit einem Kamerateam arbeiten…
      Ich finde nicht, dass sich hier im Blog irgendwer schuldig oder schlecht fühlen muss, weil bei irgendwem irgendwas nicht klappt, wie er/sie es sich selbst vorgestellt hat oder weil ich meine Erfahrungen teile. Ich mache das, weil ich hoffe, vielleicht auch nur einer Person eine Hilfe zu sein. Das reicht mir schon.
      Und ich weiss genau, dass jede Mama, jeder Papa alles genau so richtig macht, wie es sein Kind braucht. <3

      • Reply
        Sophia
        18. Mai 2016 at 8:32

        Es tut mir sehr leid für dich, dass du diese Erfahrung machen musstest aber dafür jemand anderen an den Karren zu fahren machts halt nicht besser. Annas Artikel enthalten oft dieses „Ich weiß.“ „Ich weiß, dass es schwer ist/Ich weiß, dass es nicht so läuft wie man es sich vorgestellt hat“, aber warum sollte sie ihre eigene Geschichte unnötig dramatisch aufbauen, wenn das nicht der Wahrheit entspricht? Nur damit auch ja alle bedient?

        Offensichtlich ist bei dir ja einiges schief gelaufen, dafür kann niemand was; auch dieser Artikel nichts. ich verstehe nicht, warum Mütter untereinander immer missgünstig sein müssen und dermaßen hohe verschrobene Ansprüche an die jeweils andere stellen … schade.

  • Reply
    Jenny
    17. Mai 2016 at 13:32

    Schade Schokolade. Da liest man einen wirklich spannenden und gut geschriebenen Artikel und dann ist der erste Kommentar gleich so blöd ist.

  • Reply
    Susi
    17. Mai 2016 at 21:37

    Ach dieses Thema ist einfach (leider) bei so vielen und auch bei mir wahnsinnig emotional besetzt. Ich muss gestehen, dass ich mich oft schon darüber geärgert habe, wenn Anna mal erwähnte wie lange Emma schläft. Ich gönne das Anna und wirklich JEDER Mutter und wenn man die Beschreibung des Rituals liest, dann merkt man wieviel Liebe und auch Arbeit darin stecken.
    Aber trotzdem (und das geht jetzt an alle Mamis hier draußen denen es genauso geht wie mir, ich weiß es gibt euch und ihr seid nicht wenige). Es gibt Babys und Kinder, die trotz aller Liebe, Arbeit, Ritualen und Entspanntheit einfach NICHT durchschlafen. Und das fühlt sich sehr sehr oft verdammt ungerecht an! Ich bin keine Glucke, ich definiere mich nicht nur über mein Muttersein, habe Freunde (auch ohne Kinder), einen Beruf, Hobbys und einen tollen Mann. Mein Sohn ist 17 Monate alt und hat die ersten 14 Monate NIE länger als 2 Stunden am Stück geschlafen… Auch jetzt wacht er mindestens 3x in der Nacht auf. Das ist kein Spaß und ich habe wirklich ALLES ausprobiert. Ich habe mir das Elternsein echt wesentlich einfacher vorgestellt. Also ihr anderen Mamis von „Schlechtschläfern“. Ihr seid nicht allein und ihr macht nichts falsch! Irgendwann wird es besser…(hoffentlich)

    • Reply
      Anna Frost
      18. Mai 2016 at 0:43

      Ja, du hast leider recht. es gibt babies, die sind einfach schlechte schläfer. es soll sich niemand schlecht fühlen und ich weiss auch, wie es ist, wenn das kind wochenlang nicht schläft und man selbst kein auge zukriegt…. es ist horror. und ich bin jemand, der einfach nicht richtig funktioniert, wenn ich nicht schlafen kann. ich ziehe meinen hut vor euch moms, die auch ausserhalb der wachstumsschübe (das waren die phasen, in denen emma schlecht bis gar nicht schlief) den schlafhorror erleben.
      ich bin wirklich dankbar dafür, dass sie sonst eher unkompliziert ist und auch ihren schlaf braucht…

    • Reply
      D.
      22. Mai 2016 at 19:58

      Ich wollte gerade was zu dem Artikel schreiben, da hab ich deinen Kommentar gelesen. Ja, ja und ja. Bei uns ist’s exakt genauso und ich bin es so unendlich leid, mir tolle Tipps vom Müttern gut schlafender Kinder anzuhören. Mein Sohn nimmt keinen Schnuller und keine Flasche.. Das ist dann schon ne andere Schwierigkeitsstufe. Und scheiße nochmal für knapp 2 Jahre Schlafentzug bin ich extrem entspannt und trotzdem würde ich unglaublich gerne mal durchschlafen und mal wieder entspannt mit Freunden abends raus ohne mir Gedanken zu machen, ob es wohl heute klappt, dass sein Vater ihn zurück ins Bett bringt.. Oder gar mal einen Babysitter haben! Das ist bei uns mit knapp 2 Jahren immernoch in weiter Ferne. Trotz Liebe, Ritual, tollem Bett etc etc

  • Reply
    Angelika
    17. Mai 2016 at 22:02

    Liebe Anna,
    wie ich finde ein wirklich sehr gelungener Artikel. Du beschreibst endlich mal wie du etwas „konkret“ machst und nicht das Drumherumgesäusel der ganzen Ratgeber, die am Ende sagen dass eine Routine wichtig ist und jedes Kind anders ist… Das was ja auch stimmt aber oft ist ja nicht das nur das warum sondern das wie entscheidend.
    Ich hätte nur eine Frage: Passiert es euch nie dass ihr zeitlich total hinterher kommt wegen irgendwelcher Termine und dass dann alles irgendwie durcheinander kommt und doch anders als die gewohnte Routine wird? Oder wenn man abends noch mit der Familie essen geht oder oder oder?
    Und wie macht ihr das anderorts? Habt ihr dann dann ein bestimmtes „unterwegs“-Ritual oder wie passt ihr das an?
    Viele liebe Grüße Angelika

  • Reply
    Vroni
    19. Mai 2016 at 16:59

    Liebe Anna,
    das passt jetzt vielleicht nicht ganz hier her, aber kannst du mir bitte verraten, wo Emmas Schlafsack her ist?! Ich suche schon lange so einen für meine Tochter :)

    • Reply
      Anna Frost
      19. Mai 2016 at 19:57

      Der ist von Jollein. Gibts in verschiedenen Größen und Farben. Und die Ärmel sind mit einem Reißverschluss abnehmbar.

  • Reply
    Cornelia
    19. Mai 2016 at 19:46

    Es tut mit leid wenn mein Kommentar als „jemanden an den Karren fahren“ angekommen ist. So war es absolut nicht gemeint. Der Beitrag war sehr persönlich und berührt eben ein emotionales Thema. Ebenso emotional wurde mein Kommentar. Weil ich eben auch oft neidisch bin. Das zuzugeben ist ja auch nicht gerade leicht. Ich arbeite hart an mir und habe in Anikas Kommentar einfach eine Mutter erkannt die am Ende ist und dann nur noch um sich schlägt. Aber vielleicht interpretiere ich da auch zu viel rein und sie ist einfach gemein! Du machst das wunderbar Anna und deine Familie ist einfach bezaubernd und wunderschön! Das ist von Herzen so gemeint ! Und nach fünf Jahren Schlafentzug weiß ich nun auch- irgendwann wird es bei jedem der Zwerge leichter.

  • Reply
    Katharina
    19. Mai 2016 at 21:55

    Hallo Anna,
    toller Artikel, in dem ich uns sehr wiedererkannt habe. Unser Emil (13 Monate) schläft schon sehr lange super und ich glaube, es liegt daran, fass wir von Anfang an ein festes Ritual hatten, an dem er sich orientieren konnte. Ich glaube, Kinder finden Rituale überhaupt nicht langweilig, sie geben einfach Sicherheit.
    Liebe Grüße
    Katharina

  • Reply
    Steffi
    25. Mai 2016 at 21:07

    Also ich als Baby würde so auch gern einschlafen :) klingt sehr schön und liebevoll und vor allem durchdacht. Im Sinne von Emma.
    Wir haben ein ähnliches Ritual, seit dem ersten Tag Zuhause haben wir schon immer Rituale gehabt die dann mit zunehmendem Alter immer etwas angepasst wurden. Aber unsere Maus denkt mit ihren 14 Monaten nicht mal annähernd daran durch zu schlafen. 4 Mal scheucht sie uns jede Nacht raus. Wenn sie krank ist oder zahnt noch öfter. Und bei uns im Bett, das gleiche wie bei euch.
    Ich gebe einfach die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann klick macht und sie von allein durch schläft. Freue mich jedenfalls für euch, dass eure Emma nachts so gut schläft

  • Reply
    Jenny
    5. Juni 2016 at 20:10

    Liebe Anna,

    trotz aller Tipps, Rituale, Globuli und jeglicher Musik will unsere kleine Prinzessin (jetzt 11 Monate) einfach nicht länger als 2-3 Stunden am Stück schlafen bzw. dann alleine einschlafen. Von Durchschlafen wollen wir gar nicht erst sprechen…

    Bekannte von uns hatten vor einigen Jahren so eine Baby Einschlafhilfe, wussten aber den Namen nicht mehr… Nach eigener Recherche sind wir dann auf das Produkt gestoßen, es nennt sich Sleepy Relax. Im Shop des Hersteller (http://www.sleepy-relax.com) ist es allerdings ausverkauft! Man hat lediglich die Möglichkeit sich per Newsletter über die Verfügbarkeit informieren zu lassen, hab schon beim Hersteller angefragt…

    Nun zu meiner Frage: Hast du, oder eine deiner Leserinnen, eine Ahnung, ob das das richtige ist? Und wenn ja, vielleicht weiß sogar jemand wie ich da ran komme (lebe in Frankreich…)???

    Danke vorab, müde Grüße und einen schönen Sonntag euch allen,
    Jenny

  • Reply
    Anke Voigt
    6. Dezember 2016 at 12:04

    Hallo Anna! Vielen Dank für die tolle und ausführlich beschriebe Einschlafroutine! Ich hab mir ganz fest vorgenommen, sie auch irgendwann einzuführen wenn unsere kleine Tochter soweit ist. Momentan ist sie erst sechs Wochen alt. Aber ich frage mich, ob es bis zum Abstillen trotzdem Sinn macht, eine gewisse Routine zum Einschlafen einzuführen. Wie habt ihr das denn gemacht, bis Emma sechs Monate alt war bzw. solange du sie nachts noch gestillt hast?

    Viele Grüße,
    Anke

  • Reply
    Unser Einschlafritual oder Wie das Baby in den Schlaf findet
    14. Juni 2017 at 23:30

    […] Bei unserer kleinen Familie hat es eine ganze Weile gedauert, bis wir einen verlässlichen Weg gefunden haben, wie das Babykind schnell gut einschläft. Ein bisschen inspiriert ist unsere Routine von Anna Frost. Sie hat im Mai einen langen Artikel über die Einschlafroutine mit ihrer Tochter Emma geschrieben. […]

  • Reply
    Unser Einschlafritual oder Wie das Baby in den Schlaf findet
    1. Oktober 2017 at 22:11

    […] Bei unserer kleinen Familie hat es eine ganze Weile gedauert, bis wir einen verlässlichen Weg gefunden haben, wie das Babykind schnell gut einschläft. Ein bisschen inspiriert ist unsere Routine von Anna Frost. Sie hat im Mai einen langen Artikel über die Einschlafroutine mit ihrer Tochter Emma geschrieben. […]

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