Wenn irgendwer behauptet, er habe das beste Rezept für ein Gericht, einen Kuchen, ein Brot oder was auch immer, dann muss ich es ausprobieren. Und wenn jemand ein Brot als „life changing“ titelt, dann erst recht. „Super reich an Eiweiß und an Ballaststoffen, glutenfrei und vegan,“ heißt es im Originalrezept. Ok. Glutenfrei und Vegan sind nicht unbedingt die Attribute, auf die ich sehr viel Wert lege (Ich bewege mich eher im laktosefreien Bereich), dennoch sahen die Fotos vielversprechend aus und auch das Rezept klang sehr gut.
Also ab in den nächsten Biomarkt (Supermarkt hätte es auch getan, aber bei unserem Biomarkt umme Ecke weiss ich, dass alle Zutaten da sein würden) und eingekauft:
• 135 g Sonnenblumenkerne
• 90 g Leinsamen
• 60 g Rosinen
• 60 g getrocknete Pflaumen (habe ich klein gehackt)
• 65 g Haselnüsse oder Mandeln
• 145 g Haferflocken oder Buchweizen
• 2 EL. Chia Samen
• 4 EL. Flohsamenschalen
• 1 EL. Meersalz
• 1 EL. Ahornsirup
• 350 ml Wasser
• 3 EL. geschmolzenes Kokosöl
(Die Nüsse habe ich für unser Brot rausgelassen, aufgrund von Allergien. Alternativ lassen sich auch andere Zutaten ins Brot mischen, wie getrocknete Tomaten, Oliven, Cranberries…)
Die trockenen Zutaten werden in der Backform zuerst miteinander vermischt, anschließend gebt ihr die flüssigen Zutaten hinzu und vermengt alles ordentlich. Mit einem Löffel drückt ihr den Teig schön fest.
Nun heißt es warten. Mindestens 2 Stunden, besser aber über Nacht lasst ihr die Masse in der Form quellen. Wer schon einmal Overnight Oats oder Chiapudding gemacht hat, weiss, dass diese Kerlchen super aufquellen!
Nach dem Quellen kommt die Form für 20 Minuten bei 175° in den Ofen.
Anschließend das Brot vorsichtig aus der Form lösen und erneut für 40 Minuten backen.
Achtet darauf, dass das Brot auskühlt, bevor ihr es anschneidet!



Tja… was soll ich sagen?
Life changing ist es vielleicht nicht, aber es schmeckt waaaaahnsinnig gut!! Krosse Kruste und weiches Innenleben – sehr lecker mit Avocado, Leberwurst oder einfach nur salziger Butter!! Und ja, ich werde es jetzt öfter backen und mal mit unterschiedlichen Zutaten experimentieren.





12 Comments
Sarah
14. März 2015 at 11:14Anna du hast das Wasser vergessen ;) Liebe Grüße, Sarah
naelleoip
14. März 2015 at 18:17ohh das sieht lecker aus! muss ich gleich mal copy-pasten! wie kriegst du es nur hin, ein BROT so zu photographieren, dass es besser als jedes Louboutin Paar aussieht ?! Ready für den laufsteg! :)
Anne von Frisch Verliebt
14. März 2015 at 21:23Mmmh…klingt das lecker. Ich probiere auch gerne Neues aus. Das Brot kommt auf jeden Fall auf meine To Bake Liste.
Hab noch einen schönen Abend.
Ganz liebe Grüße
Anne von Frisch Verliebt
Ich freue mich über einen Besuch:
http://www.frisch-verliebt.blogspot.de
Hannes
14. März 2015 at 22:42Jammie!! Das sieht ja wirklich lecker und nahhaft auf. Das sollte ich mir auch mal backen!
Anne
14. März 2015 at 22:48juhuuu… die zutaten haben es ja wirklich toll in sich.. super gesund! ich bin gerade dabei, aus leinsamen ein paar pflanzen zu züchten. wenn du lust hast, kannst du meinen Artikel dazu gerne verfolgen..
liebe grüße, Anne
Dori
14. März 2015 at 23:12Mmmmmjamjam…. Das schaut soooo lecker und gesund aus. Schmeckt es süßlich (Rosinen und so…)? Werde das auf jeden Fall nach backen.
Patrizia
15. März 2015 at 7:35Oh, das sieht lecker aus! Ich probiere auch gerne neues aus :)
http://www.thesmallnoble.blogspot.de
Ela
15. März 2015 at 18:20Wenn irgendwo „das Beste“ oder so drüber steht, dann werd ich da auch immer schwach es nachzumachen.
Und das klingt mal auch sehr lecker. Ich frag mich nur wie das Brot nicht komplett in der Form anklebt? Aber scheint ja leicht wieder aus der Form gegangen zu sein.
Liebe Grüße Ela
Madhavi
17. März 2015 at 14:45Hi Anna, das wird gleich nachgebacken! Danke für die Verlinkung!!! xo Madhavi
Simone
20. März 2015 at 22:59Wieviel Wasser muss denn rein?
Anna Frost
21. März 2015 at 7:58350 ml <3
Noelle
22. März 2015 at 12:09Weil das Brot so lecker aussah und ich Experimte liebe (Brot ohne Backtriebmittel – uhhh :) ) habe ich es gestern Abend direkt „angesetzt“ und heute morgen zum Frühstück probiert.
Ich glaube es wäre sehr lecker, wenn es nicht so unglaublich versalzen wäre.
Ich war zwar schon skeptisch bei der Salzmenge, dachte aber das würde schon seine Richtigkeit haben und irgendwie zum Gelingen des Brotes beitragen….
Hast du wirklich 1 EL Salz in dein Brot getan? *_*