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Anxiety

Es ist wieder einer dieser Tage und der geht schon mindestens 3 Tage so. Ich habe das Haus nicht wirklich verlassen, den Kopf in den Sand gesteckt und mich hinter dem Laptop versteckt. Arbeiten muss ich. Viel! Von nichts kommt nichts und wenn ich nicht arbeite, dann stapelt sich alles und wird immer mehr. Ich verstecke mich gerne hinter der Arbeit. Die Arbeit als Selbstständige ist oft eine der obersten Prioritäten. Klaro, Kind und Mann stehen über allem. Immer. Aber oft merke ich gar nicht, dass ich maximal für den Weg zur Krippe und wieder zurück das Haus verlassen habe. Es stört mich nicht. Und leider merke ich auch nicht, dass ich damit Freunden und Familie vor den Kopf stoße.

Erst, wenn Jakob mich darauf anspricht oder ich enttäuschte und vorwurfsvolle Nachrichten von Freundinnen aufs Handy bekomme, wird mir klar, dass ich mich wieder für einige Tage eingeigelt habe.
Mit niemandem großartig gesprochen, vielleicht mit der lieben Nachbarin, die sich Salz ausborgte. Natürlich endlose Gespräche mit Jakob, den ich schon lange nicht mehr als Bedrohung in meinem Tanzbereich sehe und der auch mittlerweile ein Feingefühl dafür entwickelt hat, wie lange er mich igeln lassen kann, bevor es Richtung Winterschlaf geht.
Der Grat zwischen einigeln und sich kreativ zurückziehen ist schmal. Ein Stück zu weit gerutscht und es werden mehrere Tage, an denen ich das Tageslicht nur sehe, wenn ich vom Laptop hochschaue.

Mittlerweile habe ich das alles recht gut im Griff. Eine große Hilfe war damals Elvis, als er zu mir kam, so klein und hilfsbedürftig, musste von mir zum Essen gezwungen werden und war immer dabei. Und er musste vor allem raus. Oft. Ein Welpe kennt da keine Gnade.
Inzwischen sind es zwei Hunde, ein Mann und ein Kind, die

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