Hast du dir überlegt, wen du dir als Vorbild nehmen möchtest, wenn dein erster emotionaler Crash kommt weil neue Erwartungen an dich gestellt werden?
Gehst du ein Jahr ins Ausland um dir selbst näher zu kommen?
Wenn ja: Wieso glaubst du, dass du dafür ins Ausland musst?
Was passiert, wenn du dich in diesem Jahr so stark veränderst, dass du danach das Gefühl hast noch verwirrter zu sein?
Wenn nein: Wieso nicht? Glaubst du, du brauchst es nicht? Wenn ja: wie kommst du darauf?
Was ist dein Plan wenn dein Traumstudium anders ist, als du es dir vorgestellt hattest, dir nicht gefallen wird und du im 4. Semester erkennst, dass dein Studium dich sehr unglücklich macht?
Hast du dich mit jemandem darüber unterhalten wie man damit umgeht wenn man sehr unzufrieden mit seinem Ausbildungsplatz ist und wie man das gegenüber seinem Vorgesetzten äußert?
Was ist dir kurzfristig und langfristig wichtiger: Angesehener Status und erarbeiteter Erfolg (in Form von Vermögen) oder tiefgründige Beziehungen und Ausgeglichenheit? Wie wirst du damit umgehen wenn du beides möchtest und sehen wirst, dass das so erstmal nicht moglich sein wird und du Prioritäten setzen musst?
Hast du schonmal Prioritäten gesetzt? Wie tust du das: eher rational oder eher emotional?
Wie viele Bücher möchtest du in einem Jahr lesen?
Was wirst du deinen Freunden als tröstende Worte sagen, wenn sie eine Ablehnungen von der Uni oder für einen Ausbildungsplatz bekommen?
Weißt du wie “nein” sagt, ohne sich danach schlecht zu fühlen?
Weißt du wie man “ja” sagt, ohne Angst zu haben? Weißt du wann dieses “ja” dein eigenes ist und wann du es sagst, weil du denkst du solltest es tun?
Vergleichst du dich viel mit anderen?
wenn ja: wozu? Wäre es nicht einfacher, sich mit dir selbst zu vergleichen oder andere einfach zum Beispiel zu nehmen?
wenn nein: wieso nicht? Vergleichst du dich mit irgendwas?
Wie offen und vor allem wie bereit bist du dafür, alte Dinge ziehen zu lassen um für neue Platz zu machen (Freundschaften, Besitz, Meinungen und Ansichten)?
Glaubst du es gäbe iPhones, Flugzeuge oder Astronauten wenn Leute schon vor ihrem 21. Geburtstag ihre Träume aufgeben wurden, weil sie denken, sie müssten etwas vernünftiges machen, aus der Angst sie könnten es eh nicht schaffen ihre Träume zu verwirklichen oder aus dem Gedanken, dass sie selbst sowieso nichts verändern können?
Welche Frage würdest du gerne dir selbst stellen, wenn du dein 30 jähriges Ich treffen würdest? Wieso stellst du diese Frage nicht jemanden?
Fühlst du dich unter Druck etwas “besonderes” machen zu müssen? Wieso?
Findest du es schlimm oder fühlst du dich angegriffen wenn Leute etwas als “normal” bezeichnen?

No Comments