Allgemein

Ein Tag im Leben einer Studentin

Ich hatte im letzten Semester das große Glück nicht an allen Tagen Vorlesung zu haben. Ein Tag in der Woche war bei mir vorlesungsfrei (mal abgesehen vom Wochenende, da finden nie Vorlesungen statt).
So und nun mag man ja denken: „Ja die Studenten, die nehmen sich diesen Tag um auszunüchtern und bis um 12 zu schlafen. Faulenzend liegen sie im Bett und essen ihr Dosenravioli, welches mit dem Rest der WG geteilt wird.“ Und ich bin mir sicher das ist bei vielen Studenten gar nicht mal so weit hergeholt. Jedoch sieht das bei uns im Studium etwas anders aus: Die meisten meiner Kommilitonen nutzen diesen Tag um einen Tag in der Woche Vollzeit arbeiten zu können, andere sitzen den ganzen Tag in der Bibliothek. Natürlich haben wir auch den ein oder anderen Spezialisten der sich den Tag für Netflix freihält, aber mit seinem vorlesungsfreien Tag kann ja auch jeder machen was er will!

Um euch mal einen besseren Einblick in mein Studentendasein zu geben habe ich mich entschieden, euch einfach mal an so einem Tag, an welchem ich für keine Veranstlatung zur Uni muss, mitzunehmen.
Here we go:

Der Tag beginnt bei mir mit einem Weckerklingeln um 7 Uhr morgens. Ich habe glücklicherweise kein Problem mit dem Frühaufstehen, sondern genieße es sogar. Wenn der Wecker klingelt stehe ich auch gleich auf, gesnoozt wird hier nicht!

 

dayinthelife-kaya-yoga.gif

Als erstes rolle ich dann meine Sportmatte aus und starte mit ein wenig Yoga (meist so 5-15 Minuten) in den Tag. Ich brauche diese kurze Zeit am Morgen irgendwie, damit mein Körper sich nicht so verspannt fühlt und um auch ein wenig zu mir zu kommen, damit ich positiv in den Tag starten kann.

Bad, anziehen, Kaffee!

dayinthelife-kaya-kaffee

Bei meinem ersten Kaffee am Morgen nehme ich mir meist die Zeit Instagram und Twitter zu checken (vorher bleibt das Handy weg) und danach wiederhole ich ein wenig meine Vorlesungsnotizen, bereite Hausaufgaben vor oder lese Teile aus dem Skript, die ich am Vorabend nicht geschafft habe durchzuarbeiten.

Danach Zähneputzen, aufräumen (besitze das Talent mit jeder Bewegung die ich mache ein Chaos zu hinterlassen), Makeup.

Gegen halb zehn verlasse ich dann das Haus und mache mich auf den Weg zur Arbeit. Da ich etwas außerhalb wohne dauert das immer ein bisschen länger (ich nehme die Öffentlichen). Die Zeit nutze ich am liebsten um Podcasts oder Hörbücher zu hören! Manchmal ist es aber auch einfach nur Musik oder ich wiederhole ein paar Vokabeln mit Sprachlernapps (ich lerne gerade Spanisch).

 

dayinthelife-kaya-kaffee2

Angekommen gibt es erstmal noch einen Kaffee. Denn gerade zum Ende des Semesters ist man besonders müde. Außerdem: wer würde nicht gerne Kaffee aus so einer süßen Tasse trinken?

 

Um 13:30 Uhr mache ich mich auf den Weg zur Uni. Denn nur, weil heute keine Vorlesungen sind heißt es nicht, dass es nichts zu tun gibt.

Es steht ein Projekt zur Abgabe für mein Fach Wirtschaftsinformatik an. Ich treffe mich mit einer Kommilitonin, mit welcher ich gemeinsam daran arbeiten.Bewaffnet mit Snacks, die ein Kommilitone für uns aus dem Fachschaftsraum gemopst hat, geht es nun an die Projektausarbeitung, an der wir die nächsten 2 Stunden sitzen.

 

dayinthelife-kaya-tutorium

Um 16 Uhr habe ich ein Tutorium. Nochmal Wirtschaftsinformatik. Ich bin zwar schon relativ müde, jedoch bin ich sehr froh darüber, dass bei uns wöchentlich Tutorium zu den meisten Fächern angeboten werden.
Tutorien sind Veranstaltungen, in denen ein Kommilitone der das Fach schon bestanden hat uns die Inhalte der Vorlesung etwas wiederholt und Übungsaufgaben durchgeht. Quasi eine Art Nachhilfe für den gesamten Kurs, an welcher man freiwillig teilnehmen kann.

 

dayinthelife-kaya-uni

17:30 Uhr, das Tutorium ist vorbei. Und ich entscheide mich auch nach Hause zu fahren. Oft lerne ich zuhause konzentrierter, besonders am Abend. Außerdem bin ich hungrig.

 

Zuhause angekommen setze ich mich nochmal an den Schreibtisch, bereite Aufgaben für ein Tutorium am nächsten Morgen vor und das alles gemütlich in Kuschelsocken und –pulli.

 

dayinthelife-kaya-tired.gif

An den meisten Tagen würde ich jetzt nochmal Sport machen, aber weil ich am nächsten Tag noch eine Deadline arbeite ist mein einziges Workout an diesem Abend meine Augen offen zu halten und konzentriert zu bleiben.

 

Gegen 22 Uhr, wie jeden Tag, gehe ich dann ins Bett. Vorher facetime ich noch mit meinem Freund (Fernbeziehung) und wenn ich einen besonders langen Tag hatte schlafe ich auch manchmal dabei schon ein.
Bevor ich mich ins Bett lege mache ich immer noch etwas sauber und bereite meine Tasche für den nächsten Tag vor, so dass ich am nächsten Morgen mehr Zeit für andere Dinge habe.
Tag geschafft. Jetzt noch eine kleine Meditation (oder auch mal zwei oder drei) und einen Eintrag in ein kleines Tagebuch in welches ich versuche täglich einzutragen, was mich glücklich gemacht hat an diesem Tag, was ich gelernt habe oder wofür ich dankbar bin (bekomme ich aber nicht jeden Tag hin. An manchen Tagen bin ich zu faul, an anderen vergesse ich es einfach ¯\_(ツ)_/¯).  Ich reflektiere jetzt meist nochmal etwas meinen Tag: Habe ich mich heute bewegt? Habe ich auf mich selbst geachtet? Habe ich geschafft was ich schaffen wollte? Habe ich gelacht? War ich gut zu den Menschen um mich herum und zu mir selbst? Habe ich genug geschlafen? 

dayinthelife-kaya-summary
Früher ins Bett zu gehen ist für mich kein Problem. Das Einkuscheln in meine Decke am Abend ist für mich wie eine Belohnung für den Tag der hinter mir liegt und ich freue mich oft schon bereits am Abend auf den nächsten Tag, weshalb ich gern schlafen gehe, damit der neue, frische Tage kommen kann.

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.